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28-jähriger wegen schwerer häuslicher Gewalt in Dänemark verurteilt

22.05.2024 16:00:08 | Glostrup, Region Hovedstaden
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Ein Mann wurde in Glostrup zu 18 Monaten Haft verurteilt, wegen wiederholter Gewalt gegen drei Ex-Partnerinnen. Vorfall betraf auch unrechtmäßige Kindesentführung.

Das Amtsgericht in Glostrup hat einen 28-jährigen Mann zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Der Mann ist schuldig befunden worden, drei seiner früheren Partnerinnen wiederholt körperlich misshandelt zu haben. Die Verurteilung basiert auf schwerwiegenden und wiederholten Verstößen gegen die dänischen Strafgesetze, insbesondere die Abschnitte § 244 und § 247 des Strafgesetzbuches. Zu den verübten Gewaltakten zählen Würgegriffe, Tritte gegen den Körper, unrechtmäßiger Zwang und Freiheitsberaubung.

Die Verbrechen fanden an verschiedenen Orten in Hvidovre, Taastrup und Brøndby statt. In einem besonders erschreckenden Fall nahm der Täter ohne Genehmigung ein Kind einer der betroffenen Frauen aus einer Betreuungseinrichtung und setzte dies als Drohkulisse ein, um die Mutter zur Befolgung seiner Anweisungen zu zwingen. Diese eskalierenden Drohungen mit weiterer Gewalt und Entführung des Kindes zwangen die Frau dazu, sich an eine bestimmte Adresse in Taastrup zu begeben.

Die ermittelnde Staatsanwältin, Maiken Ahrenkiel, kommentierte den Fall mit den Worten, dass es äußerst wichtig sei, dass Opfer von partnerschaftlicher Gewalt den Mut finden, sich an die Behörden zu wenden. Die Verurteilung in diesem Fall soll ein starkes Signal senden, dass häusliche Gewalt von Polizei, Anklage und Gericht sehr ernst genommen wird.

Während der Verhandlung wurde noch keine endgültige Entscheidung über mögliche Schadenersatzforderungen der Opfer getroffen. Der verurteilte Mann hat sich Bedenkzeit erbeten, ob er gegen das Urteil Berufung einlegen möchte.

Für Rückfragen steht die Staatsanwältin Maiken Ahrenkiel zur Verfügung. Sie kann unter der Telefonnummer 23101405 kontaktiert werden.

Zusätzliche Informationen und Unterstützung finden Opfer von häuslicher Gewalt auf der Webseite von “Dialog mod Vold” unter [hier klicken](https://dialogmodvold.dk/). Diese Organisation, die sich im Kampf gegen häusliche Gewalt engagiert, wurde kürzlich von der Polizei der Region Kopenhagen West geehrt. Weitere Details zu dieser Ehrung können [hier](https://politi.dk/koebenhavns-vestegns-politi/nyhedsliste/politiet-haedrer-dialog-mod-vold/2024/05/08) nachgelesen werden.

Der ursprüngliche Polizeibericht der Polizei der Region Kopenhagen West (Københavns Vestegns Politi) zu diesem Fall kann ebenfalls auf deren Webseite eingesehen werden.

Diese Verurteilung stellt ein klares Beispiel für die Konsequenzen dar, die auf Täter von partnerschaftlicher Gewalt in Dänemark warten. Es wird damit auch eine Botschaft an alle gesendet, dass diese Art von Gewalt weder toleriert noch ungestraft bleiben wird. Die Justizsysteme weltweit sollen damit ermutigt werden, weiterhin strenge Maßnahmen gegen häusliche Gewalt zu ergreifen und den Opfern den rechtlichen Schutz und die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen.