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Alarmierende Betrugswelle: Senioren in Seeland gezielt von Telefonbetrügern ins Visier genommen

16.05.2024 9:00:08 | Roskilde, Seeland
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Die Polizei in Roskilde, Seeland warnt ältere Menschen vor gezielten Telefonbetrügereien und rät zur Vorsicht bei unerwünschten Anrufen.

In Dänemark nimmt die Zahl der Betrugsfälle gegen ältere Menschen weiterhin besorgniserregende Ausmaße an. Aktuelle Zahlen der Polizei aus Roskilde, Seeland zeigen, dass im vergangenen Jahr 787 Senioren Opfer solcher Straftaten wurden. Diese Art von Kriminalität zielt bewusst auf die ältere Generation ab, wobei Namen wie Else, Birthe und Kirsten besonders oft ins Visier genommen werden. Die Täter nutzen dabei die Gutgläubigkeit und oft auch die Höflichkeit der Senioren aus, um an deren Bankdaten und -karten zu gelangen.

Dieser Trend ist leider nicht neu. Bereits im April und Mai dieses Jahres häuften sich Meldungen über ähnliche Betrugsversuche, bei denen die Täter sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Eine häufig verwendete Methode dabei ist es, den Opfern telefonisch einen Hackerangriff auf ihre Bank vorzuspielen und sie zu drängen, ihre Dankort-Karten zur „Überprüfung“ herauszugeben. Im April wurden allein fünf Fälle in Nordjylland gemeldet, bei denen die Täter in drei Fällen erfolgreich waren. Diese Vorfälle betrafen ältere Personen im Alter von 68 bis 94 Jahren.

Auch in Sønderborg, Skive, Nordborg und Aabenraa wurden ähnlichen Maschen angewendet. Hier war es besonders alarmierend, dass die Betrüger nicht nur telefonisch agierten, sondern teilweise auch persönlich bei den Opfern auftauchten und unter verschiedenen Vorwänden deren Bankkarten verlangten. In Sønderborg wurden bei solchen Vorfällen Überwachungsbilder von einer verdächtigen Frau veröffentlicht, die als helle, schlanke Person in einer markanten dunkelgrünen Windjacke beschrieben wurde.

Die Polizeibehörden in den betroffenen Regionen raten den Bürgern deshalb dringend zu erhöhter Wachsamkeit. Polizeiinspektor Thomas Tarpgaard aus Roskilde betont, dass die Senioren keinesfalls ihre Bankkarten herausgeben sollten, insbesondere nicht, wenn sie telefonisch dazu aufgefordert werden. Außerdem solle bei unerwarteten Anrufen stets die Möglichkeit des Auflegens genutzt werden, um sich nicht unter Druck setzen zu lassen.

Neben der Sensibilisierung der älteren Generation selbst ist es ebenso wichtig, dass Angehörige, Pflegekräfte und in irgendeiner Weise betreuende Personen aktiv zum Schutz der Senioren beitragen. Die Polizei hebt hervor, wie entscheidend es ist, Gespräche über diese Betrugsmaschen zu führen und über die Gefahren aufzuklären.

Zusammenfassend zeigt sich, dass bei der Polizei in Hobro und in anderen Regionen Dänemarks die Ermittlungen zwar intensiv laufen, jedoch bisher ohne eindeutige Identifikationen der Täter geblieben sind. Trotzdem gibt es konkrete Hinweise, dass die Täter oftmals dänisch sprechen und auffällige Merkmale wie eine Person mit hellroten Haaren eine Rolle spielen könnten.

Diese wachsende Bedrohung untermauert die Dringlichkeit, sowohl staatliche als auch private Initiativen zu verstärken, um Betrugsversuchen effizient entgegenzuwirken. Sensibilisierungskampagnen und präventive Maßnahmen können dabei einen großen Beitrag leisten, um die Sicherheit der älteren Bevölkerung zu erhöhen und weitere Vorfälle zu verhindern. Der Appell an die Gesellschaft ist klar: Bleiben Sie wachsam, sprechen Sie über diese Gefahren und unterstützen Sie Ihre älteren Mitbürger aktiv dabei, sich gegen diese hinterhältigen Betrügereien zu schützen.