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Alarmierender Anstieg digitaler Betrugsfälle: Wie Sie sich vor SMS- und E-Mail-Phishing schützen können

03.04.2024 10:00:10 | Dänemark
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Dänemarks Polizei verzeichnet steigende IT-Kriminalität. Besonders SMS-Betrug nimmt zu. Wachsamkeit und Prävention sind entscheidend.

In Dänemark registriert die Polizei einen besorgniserregenden Trend: Die Zahl der Betrugsfälle, die sich über digitale Kanäle wie SMS und E-Mails erstrecken, haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Betrüger haben insbesondere die Technologie zu ihrem Vorteil gewandelt und sind geschickter denn je in der Ausgestaltung ihrer Täuschungsmanöver. Sie nutzen die alltägliche Kommunikationstechnologie, um an persönliche Informationen wie Kreditkartendetails und Identifikationsnummern zu gelangen. Dies betrifft insbesondere Datensätze des dänischen MitID-Systems, ein digitales Identifikationssystem, das in ganz Dänemark verwendet wird.

Die Steigerung in der Kompetenz und Raffinesse der Betrüger hat zu einem sprunghaften Anstieg der gemeldeten Fälle von IT-bezogener Wirtschaftskriminalität geführt, mit einem Aufwärtstrend von 30 Prozent im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Besonders alarmierend ist die Zunahme von SMS-Betrug, die einen Anstieg von 130 Prozent gegenüber 2022 verzeichnet. Diese SMS-Angriffe umfassen meist Phishing-Versuche, bei denen Opfer durch gefälschte Links auf manipulierte Webseiten gelockt werden, die dann zur Eingabe sensibler Daten auffordern.

Es gibt jedoch nicht nur eine Zunahme bei den SMS-Betrugsfällen. Die Polizei verzeichnet auch in anderen Bereichen der digitalen Kriminalität steigende Zahlen, was die generelle Notwendigkeit unterstreicht, sich der Risiken des digitalen Betrugs bewusst zu sein. Dabei ist wichtig zu betonen, dass alle Bevölkerungsschichten betroffen sind – von Jung bis Alt und auch Unternehmen sind im Visier der Betrüger.

Die Polizei rät dazu, immer eine kritische Überprüfung durchzuführen, wenn man zur Eingabe persönlicher Informationen aufgefordert wird, sei es per SMS, E-Mail oder Telefon. Eine kurze Rücksprache mit einer vertrauenswürdigen Person kann bereits ausreichen, um potenziellen Betrug zu erkennen und zu vermeiden.

Laut dem Jahresbericht der Nationalen Einheit für Spezielle Kriminalität (auf Deutsch übersetzt), einer Abteilung der dänischen Polizei, welcher unter https://politi.dk/national-enhed-for-saerlig-kriminalitet/nyhedsliste/stigning-i-itkriminalitet-stop-op-og-taenk-naar-du-modtager-en-sms/2024/04/03 zu finden ist, wurden 2023 insgesamt 35.254 Fälle von IT-bezogener Wirtschaftskriminalität gemeldet. Das verdeutlicht, dass digitale Sicherheit und der Schutz persönlicher Informationen wichtige Prioritäten sein müssen, um sich und sein Vermögen im digitalen Zeitalter zu schützen.

Die Strategie der Betrüger ändert sich kontinuierlich. Besonders häufig geben sich Betrüger als Vertreter von vertrauenswürdigen Institutionen aus, darunter regionale Verwaltungen, Banken, das Steueramt, Bezahldienste wie MobilePay, das Identifikationssystem MitID sowie bekannte Transport- und Lieferunternehmen.

Diese Entwicklung erfordert eine ständige Wachsamkeit und ein Grundbewusstsein über die Gefahren, die im Cyberspace lauern. Indem man solide Sicherheitspraktiken pflegt und skeptisch bleibt gegenüber Aufforderungen zur Preisgabe persönlicher Daten, kann man sich effektiv vor den Machenschaften der Cyberkriminellen schützen.