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„Celestial Body“: Faszinierende Himmelswelten in der Nikolaj Kunsthal

16.05.2024 12:17:01 | Kopenhagen, Hovedstaden
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Die Ausstellung „Celestial Body“ von Paula Duvå in Kopenhagen beleuchtet den Himmel und kritisiert die zunehmende Kommerzialisierung des Weltraums.

Mit ihrer neuen Ausstellung „Celestial Body“ bringt die Künstlerin Paula Duvå faszinierende Perspektiven auf das Thema Himmel und Raum in die Nikolaj Kunsthal nach Kopenhagen. Duvå, bekannt für ihre eindrucksvollen Arbeiten mit kontrastreichen visuellen Effekten, nutzt fotografische Techniken und reflektierende Oberflächen aus poliertem Aluminium, um das Lichtspiel und die Tiefen des Himmels darzustellen. Die Ausstellung bietet ein neugieriges und sinnliches Erlebnis, das die Besucher dazu anregt, über die Bedeutung und Nutzung des Himmels nachzudenken.

Am Donnerstag, dem 6. Juni, gibt es eine exklusive Vorschau der Ausstellung im Projektraum Platform der Kunsthalle, ehe die offizielle Eröffnung am 7. Juni erfolgt. Die Installation umfasst eine LED-Bildschirm, der ein blinkendes weißes Licht abstrahlt – ein vertrauter Anblick, der an nächtliche Werbetafeln in urbanen Gebieten erinnert. Diese Beleuchtung wird von kleinen Abgüssen von Austernschalen reflektiert, deren glänzende Oberflächen die Atmosphäre eines nächtlichen Sternenhimmels simulieren.

Paula Duvås Interesse am Himmel geht jedoch weit über ästhetische Darstellungen hinaus. Sie hinterfragt, wie der Himmel – als kulturelles, wissenschaftliches und mythologisches Symbol – in der heutigen technologisch fortschrittlichen Welt kapitalisiert und militärisch genutzt wird. Die Ausstellung beleuchtet, wie private und staatliche Akteure den Himmel zunehmend für kommerzielle und militärische Zwecke nutzen. Der sichtbare Effekt dieser Aktivitäten sind die wachsenden Lichtpunkte von Satelliten am nächtlichen Himmel, die wie funkelnde Züge wirken, dabei aber Hinweise auf ein neues, marktorientiertes Raumzeitalter darstellen.

Diese Entwicklungen bergen eine Gefahr für die traditionelle Sternenbeobachtung und beeinflussen unsere Fähigkeit, Wissen über das Universum zu erlangen. Das zunehmende Licht von Satelliten und urbanen Gebieten könnte den Sternenhimmel auslöschen und unsere geografischen und wissenschaftlichen Orientierungspunkte trüben.

Die Ausstellung „Celestial Body“ entstand in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Mynte Corell. Unterstützt wurde das Projekt von der Statens Kunstfond, der Politiken Fonden und der Beckett-Fonden, während der Ausstellungsraum Platform von der Det Obelske Familiefond gefördert wird. Die Ausstellung wird vom 7. Juni bis zum 28. Juli zu sehen sein.

Zur Eröffnung am 6. Juni verwandelt sich der Vorplatz der Nikolaj Kunsthal in eine temporäre Austernbar. Der Koch Jonas Harboe Frederiksen wird dabei seine besondere Leidenschaft für Austern präsentieren und die Besucher mit kulinarischen Kreationen überraschen.

Nikolaj Kunsthal, ein Zentrum für zeitgenössische Kunst in der historischen Sankt Nikolaj Kirche aus dem 13. Jahrhundert in Kopenhagen, beherbergt diese und viele weitere Ausstellungen. Die Kunsthalle ist bekannt für ihre Förderung der dänischen Kunstszene und die einzigartige Mischung aus Geschichte und moderner Kunst. Das neue Projekt „Platform“ zielt darauf ab, jungen Künstlern und Kuratoren eine professionelle Umgebung zu bieten, in der sie ihre Arbeiten vorstellen und weiterentwickeln können.

Mehr Informationen und Details zur Ausstellung finden Interessierte auf der Webseite der Kunsthalle.