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EU-finanziertes Kunstprojekt ‘Meeting Point’ startet in Dänemark: Förderung junger Talente und interkultureller Dialog

21.05.2024 12:29:02 | Herning, Mitteljütland
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Das “Meeting Point”-Projekt in Herning fördert junge Künstler aus Europa durch Residenzen, Workshops und Aufführungen, finanziert von EU’s Creative Europe-Programm.

In einem eindrucksvollen Schritt zur Unterstützung junger Talente lanciert das Nordisk Teaterlaboratorium in Dänemark das “Meeting Point”-Projekt, ein breit angelegtes Residenzprogramm für Künstler unter 35 Jahren. Im Herzen von Herning und Holstebro sollen Künstler aus Dänemark, Griechenland, Polen und der Ukraine die Möglichkeit bekommen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und kulturelle Brücken zu bauen.

Das Vorhaben, das von der Europäischen Union durch das Creative Europe-Programm unterstützt wird, zielt darauf ab, soziale Fragen durch die Kunst ins Rampenlicht zu rücken. Ein zentrales Thema des Projekts ist die Reflexion über den andauernden Konflikt in der Ukraine und die Förderung von sozialer Inklusion und Vielfalt in der Kulturszene. Geführt von renommierten Experten, werden den Teilnehmern intensive Masterclasses und Workshops angeboten. Diese erstrecken sich über verschiedene Disziplinen wie Musik, Theater, Tanz und Bildende Kunst.

Ein wesentliches Element des Programms ist der Fokus auf kooperative Aufführungen. Hierbei erhalten die Künstler die Gelegenheit, ihre Werke in einem internationalen Rahmen zu präsentieren und an Festivals teilzunehmen. Dies fördert nicht nur die individuelle künstlerische Entwicklung, sondern auch den Dialog und den Austausch zwischen den Kulturen. Ein weiteres Highlight ist die Einbindung sozialer Themen in die Kunstwerke, was den Künstlern ermöglicht, eine tiefere Auseinandersetzung mit globalen Herausforderungen zu führen und diese in ihren kreativen Prozessen auszudrücken. Damit leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte und Sensibilisierung.

Die Residenzen werden abwechselnd in mehreren europäischen Städten abgehalten: Neben den dänischen Standorten Herning und Holstebro, sind auch Athen in Griechenland und Warschau in Polen involviert. Jede dieser Städte bringt ihre eigenen kulturellen Eigenheiten und Herausforderungen ein, was den Teilnehmern eine reiche und vielfältige Erfahrung bietet.

Interessierte Künstler können sich bis zum 31. Mai 2024 bewerben. Die detaillierten Anweisungen zur Bewerbung sind auf der offiziellen Webseite des Projekts zu finden. Die Auswahlkriterien umfassen künstlerische Exzellenz, Engagement und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und interkulturellem Austausch.

Barbara Manighetti vom Nordisk Teaterlaboratorium betont die Einzigartigkeit dieses Programms: “Meeting Point bietet jungen Künstlern eine einmalige Plattform, um Fähigkeiten zu vertiefen, Netzwerke zu knüpfen und aktiv zu einer bedeutungsvollen sozialen Diskussion beizutragen.”

Das Nordisk Teaterlaboratorium, besser bekannt als Odin Teatret, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich 1964 in Oslo gegründet, hat das Theater seit 1966 seinen Sitz in Holstebro und umfasst heute ein internationales Team von Künstlern und Forschern. Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine enge Verbindung von traditionellem Handwerk und innovativer Praxis aus.

Weitere Informationen zum “Meeting Point”-Projekt und zur Antragsstellung sind auf der offiziellen Webseite verfügbar. Interessierte Künstler sind aufgefordert, diese Chance zu ergreifen und Teil dieses transformativen Projekts zu werden.

Für Medienanfragen und zusätzliche Informationen steht Simon Beyer-Pedersen als Kontaktperson zur Verfügung.