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Familie aus Dänemark meistert Weltumsegelung trotz technischer Hürden in Südseeabenteuer

21.05.2024 16:20:11 | Kolding, Syddanmark
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Eine Familie aus Kolding segelt zwei Jahre um die Welt, bewältigt technische Probleme und erlebt einzigartige Abenteuer im Südpazifik.

Eine Familie aus Kolding, Dänemark, hat sich auf ein aufregendes und lebensveränderndes Abenteuer begeben: Eine zweijährige Weltumsegelung. Dies steht im krassen Gegensatz zu ihrem vorherigen Alltag in der Heimatstadt, wo der Vater, Jesper Riber, zunehmend unter Arbeitsstress litt. Diese Belastung veranlasste die Familie, ihr gewohntes Leben hinter sich zu lassen und ihre Reise in die entlegensten Winkel der Erde zu starten.

Derzeit befindet sich die Familie auf einer der vielen Inseln von Französisch-Polynesien, einer Inselgruppe im Südpazifik. Diese Region ist bekannt für ihre beeindruckenden Naturlandschaften, darunter die berühmten Inseln Tahiti und Bora Bora. Während des Segelabenteuers lernen die beiden Kinder, Mia (9) und Andreas (7), nicht nur durch schulische Lektionen in Mathematik und Dänisch, sondern auch durch direkte Begegnungen mit der Natur und praktischer Erfahrung auf dem Meer.

Die Reise verlief jedoch nicht ohne technische Hürden. Die mitgebrachte Hauptcomputer, ein wesentliches Arbeitsmittel für Jesper Riber, der auch während der Reise seine Aufgaben als Vorstandsmitglied eines Unternehmens in Kolding wahrnehmen muss, fiel komplett aus. Glücklicherweise hatte die Familie eine Ersatzmaschine dabei, die jedoch ebenfalls schnell den Geist aufgab. Dies führte zu einer verzweifelten Suche nach Reparaturmöglichkeiten, die in die Hände von Morten Toft fiel, einem Spezialisten für Datenrettung und Reparatur von elektronischen Geräten in Kolding.

Morten Toft hatte die ursprüngliche Maschine bereits in Dänemark instand gesetzt und wurde erneut kontaktiert, als die Probleme auftraten. Nach seiner Diagnose war der Innenraum der MacBook Pro stark von Salzwasser und Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen. Eine Reparatur war jedoch möglich und die Maschine wurde über verschiedene Zwischenstationen wieder zurück zur Familie geschickt.

Die Lieferung der reparierten Ausrüstung war kein einfaches Unterfangen. Da die Familie ständig in Bewegung ist, mussten sie auf die Unterstützung von Crewmitgliedern zurückgreifen, die teils an Bord kommen, teils das Boot verlassen und dabei die defekte beziehungsweise reparierte Ausrüstung transportieren. Glücklicherweise konnte eine geeignete Übergabe organisiert werden, sodass Jesper Riber seine beruflichen Tätigkeiten und die Dokumentation ihrer Reise fortsetzen konnte.

Neben der Herausforderung technischer Probleme hat die Familie Riber eine Vielzahl von neuen Erfahrungen gesammelt. Sie berichten von spektakulären Erlebnissen beim Schwimmen mit Haien und dem Fang eines beeindruckenden 70-Kilogramm-Tunfisches. Diese einzigartigen Erfahrungen haben auch den beiden Kindern wertvolle Einsichten und Fähigkeiten vermittelt, von praktischer Problemlösung bis hin zur Bewältigung unerwarteter Situationen.

Französisch-Polynesien, ein französisches Überseegebiet mit weitreichender Autonomie, hat eine reiche historische und kulturelle Bedeutung. Neben seiner Bedeutung als Ziel vieler europäischer Entdecker ist es auch bekannt für seine Rolle in der Kunst- und Literaturgeschichte. Der französische Maler Paul Gauguin fand hier Inspiration für seine bekannten Werke. Ebenso spielten die Inseln eine Rolle in literarischen Werken von Autoren wie Robert Louis Stevenson und Hermann Melville.

Jesper Riber betont, dass diese Reise weit mehr als nur eine Flucht vor dem stressigen Alltag war. Sie ist auch eine Schule des Lebens, die lehrt, wie man mit begrenzten Ressourcen und weit weg von der Heimat zurechtkommt. Durch diese Erfahrung hat die Familie gelernt, viele Dinge selbst zu reparieren und kreativ zu improvisieren, anstatt sich auf den bequemen, aber oftmals teuren Kauf neuer Gegenstände zu verlassen.

Das Abenteuer der Familie Riber kann auf sozialen Medien und ihrer Website verfolgt werden, wo sie regelmäßig Updates und Eindrücke ihrer Reise teilen. Ihr nächstes Ziel ist Tahiti, eine der bekanntesten Inseln Französisch-Polynesiens, wo sie auf die Übergabe der reparierten MacBook Pro warten.

Diese erstaunliche Reise der Familie Riber ist nicht nur ein Beispiel für Mut und Entschlossenheit, sondern zeigt auch, welche unerwarteten Herausforderungen und kostbaren Erfahrungen eine Weltreise mit sich bringen kann.