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Kopenhagener Polizei verlängert Schließung von Banden-Hotspots zur Sicherheit

13.06.2024 14:00:10 | Kopenhagen, Hovedstaden
Kopenhagener Polizei verlängert Schließung von Banden-Hotspots zur Sicherheit
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Die Kopenhagener Polizei verlängert die Schließung zweier Banden-Treffpunkte bis Ende Juni, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten.

Im Zuge anhaltender Spannungen zwischen rivalisierenden Banden hat die Polizei in Kopenhagen die Schließung zweier bekannter krimineller Treffpunkte verlängert. Diese Maßnahme, die zunächst bis zum 27. Juni 2024, 19:00 Uhr, gilt, soll die Sicherheit der Bewohner in den betroffenen Stadtteilen erhöhen.

Aktuelle Entscheidung der Polizei

Die Kopenhagener Polizei gab bekannt, dass die Schließung folgender Adressen weiterhin besteht:

  • Svanevej 5, 2400 Kopenhagen NV
  • Tømmerup Stationsvej 8H, 2770 Kastrup

Diese Entscheidungen basieren auf dem dänischen „Rockerloven“, einem Gesetz, das es den Behörden ermöglicht, Immobilien zu schließen, um die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten. Diese Schließungen sollen verhindern, dass die Orte als Ziele für Gewaltakte im anhaltenden Bandenkrieg genutzt werden.

Hintergrund der Schließungen

Bereits am 18. April 2024 hatte die Polizei aufgrund anhaltender Konflikte zwischen zwei rivalisierenden kriminellen Gruppen die Schließung der genannten Adressen beschlossen. Diese Schließungen wurden am 2. Mai 2024 und erneut am 16. Mai 2024 verlängert. Die Polizei hat dabei kontinuierlich die Gefährdungslage neu bewertet und festgestellt, dass die Spannungen zwischen den rivalisierenden Gruppen weiterhin hoch sind.

Erhöhte Sicherheitsbedrohungen

Die fortlaufende Anstrengung der Polizei zur Bekämpfung von Bandenkriminalität ist notwendig, um potenzielle Gewaltakte zu verhindern. Veranstaltungen wie das jährliche Distortion-Festival ziehen viele Touristen und Einheimische an und erhöhen die allgemeine Sicherheitsbedrohung.

Bereits Anfang Mai warnte die Polizei vor einer erhöhten Taschendiebstahlaktivität während des Festivals. In den ersten vier Monaten des Jahres 2024 wurden 2.435 Fälle von Taschendiebstahl gemeldet. Diese Zahlen zeigen eine leichte Verbesserung im Vergleich zu den 2.597 Fällen im Vorjahr, aber die Bedrohung bleibt hoch, insbesondere bei Großveranstaltungen.

Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität

Neben der Schließung der Banden-Treffpunkte hat die Polizei eine groß angelegte Informationskampagne gestartet, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Präventivmaßnahmen zu fördern. Mathias Holm, Polizeikommissar in Kopenhagen, gibt praktische Tipps, wie sich die Bürger vor Taschendieben schützen können, und betont die Notwendigkeit, stets aufmerksam zu sein.

Holm erklärte: "Die Zusammenarbeit der Bevölkerung ist entscheidend, um die Sicherheitslage zu verbessern. Jeder kann durch einfache Vorsichtsmaßnahmen dazu beitragen, die Sicherheit in unserer Stadt zu erhöhen."

Fortlaufende Überwachung und Zusammenarbeit

Die Polizei wird die Sicherheitslage weiterhin genau beobachten und steht in engem Kontakt mit den Bürgern, um deren Unterstützung bei der Bekämpfung der Kriminalität zu sichern. Aktuelle Sicherheitswarnungen und Präventionstipps werden regelmäßig auf der offiziellen Webseite der Kopenhagener Polizei veröffentlicht.

Ausblick

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt. Die Polizei zeigt sich jedoch entschlossen, weiterhin strikt gegen kriminelle Aktivitäten vorzugehen und die Maßnahmen anzupassen, um die Sicherheit der Einwohner Kopenhagens zu gewährleisten.

Für weitere Informationen und aktuelle Entwicklungen besuchen Sie bitte die offizielle Webseite der Kopenhagener Polizei.

Quelle: Kopenhagener Polizei