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Kopenhagens Winterlichtfestival zieht zehntausende Besucher an

12.06.2024 3:02:02 | Kopenhagen, Hovedstaden
Kopenhagens Winterlichtfestival zieht zehntausende Besucher an
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Das Copenhagen Light Festival zog im Februar tausende Besucher an. Eine Analyse zeigt einen Anstieg der Besucherzahlen um 30.700 im Vergleich zum Vorjahr.

Dänemarks größte Lichtshow lockt tausende Besucher an

Eine faszinierende Transformation durch Licht erwartet alljährlich die Besucher in Kopenhagen: Die Copenhagen Light Festival stand auch in diesem Jahr im Zentrum eines Experiments, das die Anziehungskraft der urbanen Kunst auf die Probe stellte. Tausende von Menschen trotzten der winterlichen Dunkelheit im Februar und nutzten die Gelegenheit, die Lichterzauber-Installationen in der dänischen Hauptstadt zu bewundern.

In einer erstmaligen Zusammenarbeit hat der Veranstaltungsorganisator des Copenhagen Light Festival eine detaillierte Analyse durchführen lassen, um den Besucheranstrom und die Bewegungsmuster der Gäste besser zu verstehen. Dies wurde durch die Zusammenarbeit mit der Vemco Group, einem Spezialisten für Besucherdaten, sowie 3Insights, einer Abteilung des Telekommunikationsunternehmen 3, ermöglicht. Dank moderner Techniken zur anonymisierten Datenerfassung konnten präzise und sichere Auswertungen vorgenommen werden.

Die Vemco Group setzte ihre automatisierten Kundenzähler ein, um die Besucherzahlen an einem ausgewählten Standort, der Jorcks Passage, zu erheben. Gleichzeitig sammelte 3Insights anonymisierte Mobilitätsdaten, um herauszufinden, wie sich die Besucher in der Stadt bewegten und ob sie verschiedene Installationen besuchten. Die Ergebnisse zeigen, dass im Vergleich zum Vorjahr 30.700 mehr Menschen von dem Lichtkunstwerk in Jorcks Passage angezogen wurden. Dies entspricht etwa 1.058 Besuchern mehr pro Abend in der Ausstellung. Besonders eindrucksvoll: An den Freitagen während der Festivalzeit stiegen die Besucherzahlen sprunghaft an – ein Zuwachs von knapp 127 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Jesper Kongshaug, Vorsitzender des Copenhagen Light Festival, zeigt sich begeistert von den Erkenntnissen: „Die Analyse verdeutlicht, dass unser Festival einen erheblichen Beitrag zur kulturellen Belebung Kopenhagens leistet. Auch wenn wir nur einen Bruchteil der Festivalorte abgedeckt haben, geben die Ergebnisse uns wertvolle Einblicke und bestätigen unser Bauchgefühl.“

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Installation „Vivid Verve“ der Künstlerin Vibe Lundemark, die in der Jorcks Passage installiert war. Diese Kunstinstallation fungierte als Magnet und zog zahlreiche Interessierte in die Passage. „Unsere Intention war es zu verstehen, wie stark Kunst in der Lage ist, Menschen aus ihren digitalen Alltagswelten herauszuziehen und sie in der physischen Welt zu versammeln,“ erklärt Armina Terza, Global CMO bei Vemco Group.

Jeppe Waidtsløw, Head of Business Development bei 3, ergänzt: „Mit unseren anonymisierten Mobilitätsdaten können wir nachvollziehen, aus welchen Stadtteilen die Besucher kommen. Unsere Analysen zeigen, dass das Publikum aus sämtlichen Ecken Kopenhagens anreiste, was die übergreifende Anziehungskraft der Festivalinstallationen bestätigt.“

Diese Studie liefert nicht nur wichtige Daten für die Bewertung des Festivalerfolgs, sondern belegt auch, dass Kunst und Kultur in der Lage sind, das städtische Leben zu bereichern und Menschen zusammenzubringen. Die anonymisierten Methoden von 3Insights und die präzisen Kundenzähler der Vemco Group gewährleisteten dabei eine verlässliche und gleichzeitig datenschutzkonforme Erhebung.

Spannenderweise bieten diese Daten einen wertvollen Ausgangspunkt für zukünftige Planungen und ermöglichen den Organisatoren, gezielt Maßnahmen zu entwickeln, um die Erfahrung der Festivalbesucher weiter zu verbessern und ihr Engagement zu erhöhen. Der Erfolg des diesjährigen Copenhagen Light Festival setzt somit einen leuchtenden Akzent in der winterlichen Dunkelheit Kopenhagens und zeigt das immense Potenzial urbaner Kunstveranstaltungen auf.