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Mehr Natur für alle: Dänische Zentren erhalten Millionenförderung

11.06.2024 6:32:01 | Roskilde, Region Seeland
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Die Nordea-Stiftung fördert dänische Naturzentren und -schulen mit 40 Mio. Kronen, um mehr Menschen Naturerlebnisse und Aktivitäten zugänglich zu machen.

[### Natur erleben: Neue Fördermittel für dänische Naturzentren und -schulen]

Die dänische Nordea-Stiftung stellt stolze 40 Millionen Kronen bereit, um Naturzentren und -schulen in ganz Dänemark zu fördern. Diese finanzielle Unterstützung ist Teil einer landesweiten Initiative, die darauf abzielt, mehr Menschen dazu zu bewegen, die Natur aktiv zu erleben und zu erkunden. Naturzentren und -schulen können sich ab sofort für Fördergelder bewerben, um Projekte zu verwirklichen, die genau dieses Ziel verfolgen.

Warum die Natur gestärkt wird

Ergebnisse aus diversen Studien, unter anderem von der Universität Kopenhagen und dem dänischen Friluftsrådet (Freiluft-Rat), haben gezeigt, dass der Aufenthalt in der Natur sowohl das mentale als auch das körperliche Wohlbefinden erheblich verbessern kann. Trotz der vielen bestehenden Angebote gibt es noch genügend Potenzial, mehr Menschen den Zugang zur Natur zu ermöglichen. Die Förderung durch die Nordea-Stiftung soll helfen, diese Lücke zu schließen.

Kern der Initiative

Die Unterstützung ist speziell darauf ausgerichtet, die Infrastruktur und die Angebote der Naturzentren und -schulen zu verbessern. Dies könnte durch die Entwicklung neuer Programme oder die Aufwertung bestehender Einrichtungen geschehen. Ziel ist es, eine breite Öffentlichkeit anzusprechen, sodass jedem – unabhängig von seinen bisherigen Erfahrungen oder physischen Voraussetzungen – der Zugang zu den Vorteilen der Natur ermöglicht wird.

„Die Naturzentren sind wichtige Anlaufpunkte und laden mit ihren vielfältigen Angeboten zum Entdecken ein. Unser Ziel ist es, mehr Menschen zu erreichen, besonders jene, die bisher wenig oder gar keinen Kontakt zur Natur hatten“, betonte Henrik Lehmann Andersen, Geschäftsführer der Nordea-Stiftung.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Ein Sprungbrett für neue Aktivitäten oder die Optimierung bestehender Programme: Die Fördergelder können für verschiedenste Projekte eingesetzt werden. Neben aktiven Naturerlebnissen für unterschiedliche Zielgruppen könnten die Mittel beispielsweise auch für Bildungsprojekte verwendet werden, die speziell auf neue Nutzergruppen abzielen. Mit Blick auf die lokale Vernetzung sollen Naturzentren als Brückenbauer zwischen verschiedenen Gemeinschaften und Organisationen fungieren.

Beispiele aus der Praxis

Ein eindrucksvolles Beispiel ist das Naturcenter Boserupgaard, das eine Bandbreite an Aktivitäten anbietet. Hier treffen sich am Donnerstagvormittag Senioren aus Roskilde zu einem Orientierungslauf, während sich am Nachmittag Teilnehmer der Initiative „Mindfulness in der Natur“ treffen. Diese Beispiele demonstrieren, wie vielgestaltig die Angebote von Naturzentren sein können und welch breites Publikum sie ansprechen.

Bewerbungsprozess und Kriterien

Bewerbungen für die Fördermittel sind bis zum 7. November 2024 möglich. Projekte, die gefördert werden, sollten bis Ende 2025 starten und spätestens 2028 abgeschlossen sein. Wichtig ist, dass die Projekte gemeinnützig und öffentlich zugänglich sind, um einen breiten Nutzen zu gewährleisten.

Kontakt und weitere Informationen

Interessierte Naturzentren und -schulen können sich für weitere Informationen und Bewerbungsdetails an Thomas Houkjær, Kommunikationskonsulent der Nordea-Stiftung, wenden.

Durch diese Initiative zeigt die Nordea-Stiftung einmal mehr ihr Engagement, das Leben der Menschen durch Naturerlebnisse zu bereichern und die Bedeutung der Naturnähe zu unterstreichen. Mit den neuen Fördergeldern wird eine wichtige Grundlage geschaffen, um das Verständnis und die Wertschätzung für die Natur weiter zu fördern und zu stärken.