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Neue Bootshalle in Tornby: Historisches Flair trifft moderne Freizeitangebote

20.06.2024 10:50:09 | Tornby, Nordjylland
Neue Bootshalle in Tornby: Historisches Flair trifft moderne Freizeitangebote
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Die neue Bootshalle in Tornby, unterstützt von der Nordea-Stiftung, wird ein kulturelles und sportliches Zentrum am Tornby Strand.

Die Vorstandsvorsitzenden des Tornby Bjergelav haben heute bekanntgegeben, dass nach jahrelanger Planung und mit umfangreicher finanzieller Unterstützung die Vision einer neuen Bootshalle am Tornby Strand Realität wird. Der Bau wird durch eine großzügige Spende der Nordea-Stiftung in Höhe von 1,7 Millionen Kronen ermöglicht. Diese Summe vervollständigt das Gesamtbudget von 3,2 Millionen Kronen und bildet den finanziellen Grundstein für das Vorhaben.

Die neue Bootshalle dient nicht nur als Schutzraum für Boote, sondern auch als kulturelle und gesellschaftliche Anlaufstelle. In Kooperation mit dem Vendsyssel Historischen Museum wird eine Ausstellung entstehen, die das historische Erbe der Region, insbesondere den Skudehandel über das Skagerrak, thematisiert. Hierdurch soll das Verständnis für die lokalhistorische Bedeutung verstärkt werden. "Die Errichtung dieses Projekts bedeutet uns sehr viel und wir freuen uns darauf, es mit der Gemeinschaft zu teilen," betont Runi Haraldsen, Vorsitzender des Tornby Bjergelav.

Zusätzlich zu den Räumlichkeiten für Boote und Ausstellungen wird die Halle mit modernen Welfare-Einrichtungen ausgestattet sein. Diese sollen vor allem aktiven Natur- und Sportvereinen zugutekommen, die hier ihre Aktivitäten organisieren können. Dies umfasst Wassersportvereine, Laufclubs, Naturführer und schulische Projekttage. "Unser Ziel ist es, das Gebiet lebendig zu gestalten und vielen unterschiedlichen Gruppen einen Nutzen zu bieten," erklärt Henriette Andrea Søttrup, die maßgeblich an der Antragstellung für die Fördermittel beteiligt war.

Die Planung und Genehmigung dieses Projekts wurde durch die Unterstützung der Kommune Hjørring sowie die positive Begutachtung durch die Küstendirektion vorangebracht. Besonders das architektonische Konzept und die nachhaltige Bauweise fanden bei den zuständigen Stellen Anerkennung. Dies soll auch dazu beitragen, die Bootstraditionen der Region, insbesondere die Bewahrung der ältesten Flachboote Dänemarks, für zukünftige Generationen zu sichern.

Neben der Nordea-Stiftung haben auch weitere Institutionen, wie der lokale LAG-Fonds Vendsyssel, die ENV-Stiftung und die Spendenkasse der Vendsyssel Sparkasse, Mittel bereitgestellt. Dies, zusammen mit privaten Spenden und Firmendonation, erlaubt es dem Tornby Bjergelav, in diesem Sommer mit dem Bau zu beginnen. "Wir stehen vor einer aufregenden Phase, in der wir unsere langgehegte Vision Wirklichkeit werden lassen," fasst Runi Haraldsen abschließend zusammen.

Die Nordea-Stiftung verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Hærvejen, einem historischen Wanderweg, zu fördern. Über die finanzielle Unterstützung verschiedener Projekte soll die Qualität der Route erhöht und die Erfahrung der Wanderer durch bessere Infrastruktur und zusätzliche Angebote bereichert werden. Weitere Informationen zu den Förderinitiativen der Nordea-Stiftung finden Interessierte auf deren Webseite.

Dieses Projekt in Tornby hält sowohl für Einheimische als auch für Touristen zahlreiche neue Möglichkeiten bereit und wird einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen und sportlichen Belebung der Region leisten.