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Polizei warnt vor Betrugswelle: Senioren in Kopenhagen besonders gefährdet

10.07.2024 12:00:08 | Kopenhagen, Hovedstaden
Polizei warnt vor Betrugswelle: Senioren in Kopenhagen besonders gefährdet
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Betrüger zielen auf Senioren in Kopenhagen ab. Polizei rät: keine Bankdaten am Telefon preisgeben und bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen.

Die Polizei von Kopenhagen Vestegnen beobachtet seit einigen Monaten eine alarmierende Zunahme von Betrugsfällen, die speziell auf ältere Menschen abzielen. Bei diesen Betrugsversuchen geben sich Täter telefonisch als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus und fordern die Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu auf, ihre Bankdaten preiszugeben oder ihre Kreditkarten zu übergeben. Die Fälle, die sich in den letzten Wochen häuften, betreffen überwiegend Senioren im Alter von über 80 Jahren, die allein leben und aufgrund ihrer Gutgläubigkeit und möglicherweise geringeren technologischen Versiertheit ein einfaches Ziel darstellen.

Aktuelle Betrugsfälle und Vorgehensweise

Die betrügerischen Anrufe erfolgen häufig zwischen 10 Uhr morgens und 18 Uhr abends, einer Zeit, zu der viele Senioren zu Hause erreichbar sind. In den Anrufen behaupten die Betrüger oft, dass das Bankkonto ihrer Opfer gehackt wurde und das Konto nun gesperrt werden müsse, um den Verlust ihrer Ersparnisse zu verhindern. Die Opfer werden dann aufgefordert, ihre Konten „zu sichern“, indem sie Geld auf ein vermeintlich sicheres Konto überweisen oder ihre Kreditkarten und PIN-Codes an einen angeblichen Kurier abgeben, der oft innerhalb kürzester Zeit vor der Haustür steht.

Nicht nur in Kopenhagen, sondern auch in anderen Teilen des Landes werden ähnliche Vorfälle gemeldet. Bereits im April verzeichnete die Polizei in Nordjylland mehrere Fälle, bei denen Senioren auf ähnliche Weise um ihre Dankort-Karten betrogen wurden. Die Täter, die sich meist als Bankmitarbeiter ausgaben, behaupteten, es habe einen Hackerangriff gegeben, und brachten die Opfer dazu, ihre Karten zwecks „Überprüfung“ zu übergeben. Bei diesen Vorfällen wurde mehrmals eine besonders auffällige Person mit hellroten Haaren beschrieben.

Täterprofile und polizeiliche Maßnahmen

Die Polizei hat Hinweise, dass die Täter gut organisiert und möglicherweise Teil eines größeren Netzwerks sind. Einzelne Verdächtige wurden von den Opfern als Männer und Frauen verschiedener Altersgruppen beschrieben, die sich unterschiedlich kleiden und gelegentlich auch verkleiden. Anfang Mai wurden in Sønderborg Überwachungsbilder einer schlanken Frau in einer markanten dunkelgrünen Windjacke veröffentlicht, die vor Ort Bankkarten bei den Opfern abholte.

In einer groß angelegten Operation im Juni nahm die Kopenhagener Polizei mehrere Verdächtige fest, die verdächtigt werden, an über 130 Fällen von Internetbetrug beteiligt zu sein. Ähnliche Maßnahmen wurden auch in Midtjylland ergriffen, wo die Polizei erneut eine Welle von Betrugsfällen durch falsche Bankmitarbeiter meldete.

Anleitungen zum Schutz vor Betrug

Die Polizei rät dringend dazu, bei Anrufen, die nach Bankdaten oder persönlichen Informationen verlangen, sofort aufzulegen und die jeweilige Bank direkt zu kontaktieren. Banken würden niemals ihre Kunden telefonisch oder durch Boten nach Bankdaten oder Kreditkarten fragen. Polizeikommissar Carsten Knudsen empfiehlt: „Familienangehörige sollten ihre älteren Verwandten über diese Betrugsmaschen informieren und dafür sorgen, dass sie sensibilisiert bleiben. Wenn ein Gespräch über finanzielle Informationen beginnt, sollten sie sofort das Gespräch beenden.“

Weitere Sicherheitsratschläge umfassen die Überprüfung der Telefonnummern von Anrufern, die vermeintlich von Banken oder Behörden stammen, sowie Skepsis gegenüber Anfragen, bei denen es um die Herausgabe von Bankkarten oder PIN-Codes geht. Es wird zudem empfohlen, die Polizei sofort zu informieren, wenn ein verdächtiger Anruf eingeht.

Zusammenfassung und zukünftige Maßnahmen

Die Vorfälle in Kopenhagen und anderen Teilen des Landes unterstreichen die Dringlichkeit, ältere Menschen besser vor solchen Betrugsmaschen zu schützen. Die Polizei arbeitet intensiv daran, diese kriminellen Netzwerke zu zerschlagen und die Täter zu identifizieren. Dazu werden sowohl polizeiliche Maßnahmen als auch öffentliche Informationskampagnen verstärkt, um die Bürger wachsam zu halten und Betrugsfällen präventiv entgegenzuwirken.

Mehr Informationen und den vollständigen Polizeibericht finden Interessierte auf der offiziellen Seite der Polizei von Kopenhagen Vestegnen. Die Sicherheit älterer Mitbürger kann nur durch gemeinsames Handeln und kontinuierliche Wachsamkeit gewährleistet werden.