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Ribe startet nachhaltiges Verkehrsprojekt zur Entlastung der Altstadt

24.06.2024 12:31:01 | Ribe, Region Syddänemark
Ribe startet nachhaltiges Verkehrsprojekt zur Entlastung der Altstadt
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Ribe startet am 1. Juli ein Verkehrsprojekt mit Schranken und Nummernschild-Scannern, um die Altstadt nachhaltiger und sicherer zu gestalten.

In der dänischen Stadt Ribe, die zur Esbjerg Kommune gehört, beginnt bald ein ambitioniertes Verkehrsprojekt, das die historische Innenstadt nachhaltiger und sicherer machen soll. Ab dem 1. Juli, 8:00 Uhr, wird ein neues Verkehrsregelungssystem getestet, das den Zugang zur Domkirkepladsen reguliert. Bereits in dieser Woche werden die notwendigen Schranken installiert, konkret an den Straßen Grydergade, Grønnegade und bei Von Støckens Plads.

Diese Schranken sind mit moderner Technik ausgestattet, inklusive Nummernschild-Scannern. Diese Scanner erkennen Fahrzeuge, die im Vorfeld eine spezielle Fahrgenehmigung über die Webseite der Esbjerg Kommune beantragt und erhalten haben. Die Schranken werden vom 1. Juli bis zum 11. August im Einsatz sein und sind geschlossen, außer für berechtigte Fahrzeuge.

Morten Andersson, Leiter des Bereichs Natur & Urbanes Raum der Esbjerg Kommune, weist darauf hin, dass die Anträge für Fahrgenehmigungen stark zugenommen haben. Bewohner und Besucher des Gebiets sollten jedoch, wenn möglich, die Domkirkepladsen meiden, selbst wenn sie eine Genehmigung haben.

Für den reibungslosen Ablauf gibt es Ausnahmen: In der Zeit von 22:00 bis 8:00 Uhr sind die Schranken geöffnet, und sonntags sogar bis 10:00 Uhr, um den Kirchenbesuchern den Zugang zu erleichtern. Darüber hinaus gilt auf dem ersten Abschnitt der Præstegade ab dem Torvet ein Fahrverbot, das jedoch für Anwohner und Zustellfahrzeuge nicht zutrifft. Ebenso wird die Skolegade beim Torvet gesperrt, um den Verkehr gezielt zu lenken.

Das Projekt wird von mehreren Kameras unterstützt, die den Verkehr auf den Straßen Dagmarsgade, Hundegade und Sønderportsgade überwachen. Diese Kameras waren bereits im vergangenen Jahr installiert und liefern wichtige Daten zur Verkehrsentwicklung. Auch dieses Jahr werden Verkehrszählungen auf den großen Parkplätzen und der Domkirkepladsen durchgeführt, um den Einfluss des Projekts zu bewerten.

Diese Maßnahmen sind Teil der Bemühungen von Esbjerg, die Stadt nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten. Neben einer umweltfreundlichen Verkehrspolitik hat die Kommune ehrgeizige Klimaziele und nimmt eine Vorreiterrolle in der grünen Entwicklung Europas ein. Esbjerg plant, sich als Hotspot für Kultur und Erlebnisse zu etablieren, und das historische Ribe spielt dabei eine zentrale Rolle.

Kontaktperson für weiterführende Informationen ist Morten Andersson, erreichbar unter moand@esbjerg.dk oder telefonisch unter +45 76 16 15 00. Alternativ stehen auch Lars Finn Jensen, verantwortlich für die Verkehrsplanung, und der Ingenieur Jeppe Haugaard für Auskünfte zur Verfügung.

Besucher und Einwohner von Ribe sind eingeladen, die neuen Verkehrsregelungen zu beachten und sich gegebenenfalls im Vorfeld über die Webseite der Esbjerg Kommune zu informieren. Ziel des Projekts ist es, den Straßenverkehr in der historischen Altstadt zu reduzieren und so zur Erhaltung des wertvollen Kulturerbes beizutragen.