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Serie von Betrugsfällen in Dänemark: Polizei verhaftet mehrere Verdächtige in groß angelegten Operationen

23.05.2024 13:00:07 | Kopenhagen, Hovedstaden
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

Polizei in Kopenhagen nahm vier Verdächtige fest, die über 130 Facebook-Profile hackten und rund 1,3 Mio. DKK von Opfern ergaunert haben.

Die Kopenhagener Polizei hat einen bedeutenden Erfolg bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität erzielt. Am gestrigen Nachmittag nahmen sie einen 21-jährigen Verdächtigen fest, der im Verdacht steht, Teil einer Gruppe zu sein, die über 130 Fälle von Betrug über gehackte Facebook-Accounts begangen hat. Mit ihm wurden drei weitere mutmaßliche Komplizen im Alter von 20 bis 21 Jahren festgenommen. Die kriminellen Aktivitäten, die einen Schaden von etwa 1,3 Millionen Kronen verursacht haben, sind auf eine raffinierte Betrugsmasche zurückzuführen, bei der sich die Täter als Freunde oder Familienmitglieder der gehackten Profile ausgaben.

Dieser Fall ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs in einer Serie von Betrugsfällen, die in den letzten Monaten in Dänemark aufgedeckt wurden.

Bereits am 18. April hatte die Kopenhagener Polizei in Zusammenarbeit mit der Polizei von Ost-Jütland sechs Männer festgenommen, die über einen längeren Zeitraum eine gewiefte Betrugsmasche im Kopenhagener Nachtleben betrieben hatten. Diese Männer suchten ihre Opfer – meist stark alkoholisierte Personen auf der Suche nach einem Taxi, aus. Während der Fahrt spähte ein versteckter Komplize die PIN- oder MobilePay-Codes der Opfer aus. Die Täter nutzten dann gefälschte Kartenterminals, um entweder die Bankkarten oder die Telefone der Opfer zu stehlen. Diese Karten wurden anschließend für Einkäufe oder Bargeldabhebungen verwendet.

Nur zwei Wochen später, am 2. Mai, gelang der dänischen Polizei ein weiterer Coup, als sie eine mutmaßliche Serien-Betrügerin festnahm, die in insgesamt 14 Fällen von Betrug verwickelt war. Diese Festnahme war das Ergebnis umfassender Ermittlungen und zeigte die Raffinesse und das Ausmaß der von der Täterin angewandten Methoden. Die Polizei betonte die Bedeutung der Wachsamkeit der Bevölkerung und rief dazu auf, verdächtige Aktivitäten zu melden.

Ein weiterer bedeutender Fall ereignete sich am 10. Mai in Sønderjylland. Dort wurde eine 30-jährige Frau festgenommen, die im Verdacht steht, in mindestens fünf Betrugsfällen involviert zu sein. Die Polizei sucht weiterhin nach einem Mittäter, der eine Schlüsselrolle in dieser Betrugsserie gespielt haben soll. Dazu rufen die Behörden die Bevölkerung auf, Hinweise an das Polizeiservicecenter zu melden und betonen den Schutz der Identität der Hinweisgeber.

Die Serie von Festnahmen und die weitreichenden Ermittlungen zeigen den Einsatz der dänischen Strafverfolgungsbehörden, die immer wieder neuen und zunehmend komplexeren Betrugsmethoden gegenüberstehen. Diese Fälle unterstreichen die Notwendigkeit gemeinschaftlicher Wachsamkeit und internationaler Zusammenarbeit, um solche Verbrechen effektiv zu bekämpfen.

Michael Nielsen, Kommissar der Abteilung für Wirtschaftskriminalität bei der Kopenhagener Polizei, betonte die Bedeutung dieser Erfolge und warnte die Öffentlichkeit erneut: „Diese Fälle zeigen, wie wichtig es ist, bei Anfragen zur Geldüberweisung misstrauisch zu bleiben, selbst wenn sie von bekannten Personen zu kommen scheinen.“ Nielsen rät zur Nutzung von Zwei-Faktor-Authentifizierung und starken Passwörtern, um die Sicherheit der Online-Konten zu erhöhen.

Die Kopenhagener Polizei wird auch weiterhin umfassende Informationen und Sicherheitshinweise auf ihrer Webseite veröffentlichen, um die Bevölkerung vor solchen Machenschaften zu schützen und die Cybersicherheit zu stärken.

Weitere Informationen zu diesen und anderen Fällen finden sich auf der Webseite der Kopenhagener Polizei unter [Kopenhagener Polizei](https://politi.dk/koebenhavns-politi/nyhedsliste/bagmaend-anholdt-for-omfattende-svindel-via-facebook/2024/05/23).