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Welle von Betrugsfällen in Nordjütland: Polizei warnt vor falschen Bankanrufen

16.05.2024 9:10:12 | Thy, Nordjütland
© Dänemark.Guide: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis des Textes erstellt. Es spiegelt nicht unbedingt die reale Situation wieder.

In Thy, Nordjütland, warnt die Polizei vor Betrügern, die sich als Bankangestellte ausgeben und Bankkarten sowie PINs stehlen, um Konten zu leeren.

In den letzten Wochen wird die Region Nordjütland von einer Serie skrupelloser Betrugsfällen heimgesucht, insbesondere in der Gegend um Thy. Mehrere Frauen berichteten, dass sie von vermeintlichen Bankangestellten kontaktiert und dazu gebracht wurden, ihre Bankkarten und PIN-Codes herauszugeben. Diese Karten wurden dann von Komplizen genutzt, um erhebliche Geldbeträge abzuheben.

Die Polizei hat daraufhin dringende Warnungen an die Öffentlichkeit ausgesprochen und detaillierte Beschreibungen der Verdächtigen veröffentlicht. Der Hauptverdächtige, ein Mann zwischen 30 und 35 Jahren mit heller Haut und kurzen dunklen Haaren, wurde bei der Abholung der Bankkarten beobachtet. Er trug eine weiße Jacke und konnte durch sein gepflegtes Auftreten das Vertrauen der Opfer gewinnen. Ein Komplize, dessen Bild die Polizei ebenfalls verbreitet hat, wurde bei den Abhebungen am Geldautomaten gesichtet.

Diese Vorfälle in Thy sind jedoch kein Einzelfall. Bereits am 18. April warnte die Polizei in Skive vor einer ähnlichen Betrugsmasche. Auch dort wurden insbesondere ältere Menschen Opfer von Betrügern, die sich am Telefon als Bankmitarbeiter ausgaben und vorgaben, die Bankkarten persönlich abholen zu müssen. In Skive fielen mindestens sechs Senioren auf diese Masche herein, einer von ihnen verlor dabei 10.000 Kronen (etwa 1.340 Euro). Polizeiassistent Niels Bach unterstrich dabei die Dringlichkeit der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung.

Ähnliche Betrugsfälle wurden auch aus anderen Teilen Dänemarks gemeldet. Anfang Mai berichtete die Polizei aus Sønderborg über eine Serie von Betrügereien, bei denen eine verdächtige Frau, etwa 150 bis 160 cm groß und in einer dunkelgrünen Windjacke, Senioren überzeugte, ihre Bankkarten herauszugeben. Diese Masche erschreckte die örtliche Gemeinschaft und zeigte, wie breit gefächert die Aktivitäten der Betrüger sind, die inzwischen auch in Nordborg und Aabenraa zuschlugen.

Die dänischen Behörden haben ihre Warnungen intensiviert und drängen die Bürger zu erhöhter Wachsamkeit. Es wird betont, dass Banken niemals telefonisch oder durch persönliche Abholung nach sensiblen Daten oder Karten verlangen würden. Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, besonders achtsam zu sein und verdächtige Anrufe oder Besuche umgehend zu melden. Um weitere Betrugsfälle zu verhindern, rät sie, regelmäßige Gespräche mit älteren Familienmitgliedern über solche Betrugsszenarien zu führen und klarzustellen, dass niemals persönliche Daten oder Bankkarten an Fremde übergeben werden dürfen.

Die zunehmende Anzahl dieser Betrugsfälle verdeutlicht die Notwendigkeit, ständig wachsam zu bleiben und die eigenen Kontobewegungen regelmäßig zu überprüfen. Sollten ungewöhnliche Aktivitäten bemerkt werden, ist es ratsam, sofort die eigene Bank sowie die Polizei zu informieren. Die dänischen Polizeibehörden arbeiten intensiv daran, diese kriminellen Netzwerke aufzudecken und weitere Betrugsfälle zu verhindern.

Zusammenfassend zeigt sich, dass Betrüger in Dänemark immer raffiniertere Methoden anwenden, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Die Polizei setzt daher auf präventive Maßnahmen und verstärkte Aufklärung, um die Bevölkerung vor diesen perfiden Machenschaften zu schützen. Indem Bürger informiert und sensibilisiert sind, können sie sich besser gegen diese Betrugsversuche wappnen und möglicherweise auch andere davor bewahren, Opfer solcher kriminellen Aktivitäten zu werden.