Wir waren für 10 Tage als Familie im Ferienhaus. Es ist an sich sehr hygge und ich mag es, in kleineren Holzhäusern den Urlaub zu verbringen. Was etwas stört, ist die Tatsache, dass ein Schlafzimmer natürlicherweise im Gästehaus ist, was nachts bei Regen den Gang auf die Toilette zum Wachmacher werden lässt. Auch einige fehlende Dinge in der Ausstattung (Backblech, nur ein scharfes sehr großes Messer, kein Obstmesser, Topflappen z.B.) haben zwangsweise für Kreativität beim Kochen gesorgt, ebenso mangelnde Ablagemöglichkeiten und Schränke in den Schlafzimmern im Haus und dem Bad. Ein großes Plus ist dagegen der Wellness Bereich. Der Whirlpool hat das Wasser schnell geheizt, die Sauna war schnell aufgeheizt, man sollte allerdings groß oder beschwerdefrei sein, um auf die Sitzbänke zu klettern. Highlight war allerdings der Garten, ein kleiner Wald voller Spielmöglichkeiten für Kinder. Und täglich begrüßen eine Vielzahl an Vögeln und Eichhörnchen den Tag.
Wer vorbereitet ist, wird Freude an diesem Haus haben. Allerdings würde ich empfehlen, höchstens zu viert zu buchen. Bei mehr Personen (oder getrennt schlafenden) bleibt zwingend nur das Gästehaus (das zwar gemütlich ist aber siehe oben) und der Nachteil von nur einem WC, was morgens zu einem Stau führen kann.
Einen Hinweis hätte ich noch: Die teilweise vorhandenen Bilder und Figuren mit überzeichneten Darstellungen von schwarzen Menschen sollten aus dem Haus verschwinden. Selbst, wenn man keinen Vorsatz unterstellen möchte: Die Kolonialzeit war nur für die Europäer romantisch und die stereotypen Darstellungen sind rassistisch.
