Wir fahren schon seit fast 50 Jahren mehrfach im Jahr nach Dänemark und denken, dass wir Ferienhäuser gut einschätzen können. Dieses Haus spottet jeder Beschreibung. Die Fotos im Internet zeigen nichts vom dem tatsächlichen Bild. Das 'Badezimmer' ist die Krönung. Wackelnde, knarrende Dielen, eine alte, in den kleinen, dunklen Raum gestellte Duschkabine, offene Leitungen und Armaturen . Wenn man den Raum betritt, wackelt und scheppert es. Die Duschkabine speckig und schimmlig. Der Durchgang in der Küche so schmal, dass man nur alleine stehen oder durchgehen kann. Das gruseligste erwartet einen im 'Wohnzimmer' (Vorsicht, da ist eine Stufe). "Die Kammer des Grauens": hier steht auch die Waschmaschine. Nur waschen will hier niemand. Im Schrank liegen Mäuseköder. Es riecht sehr streng. Dann die Terrassen: die Farben verspakt. einziger Lichtblick ist die Ikea Küchenzeile, die ist o.k. Leider kein Geschirrspüler und eine nutzlose 'Dunstabzugshaube', die gegen die Decke bläst. Geschirr, Gläser, Töpfe usw. ausreichend vorhanden. Ach ja: nie barfuß laufen - sonst gibt es Splitter in den Fuß!
Über diese Unterkunft
Manchmal braucht es nicht viel für echtes Glück: ein knisterndes Feuer, eine Tasse Kakao und draußen den Wind, der durch die Kiefern streift. Auf Fanø, in der stillen Welt von Sønderho, wartet genau dieses Gefühl auf dich.
Das Dorf Sønderho im Süden der Insel gehört zu den besterhaltenen Fischerorten Dänemarks – verwinkelte Reetdachhäuser, schmale Wege und eine Ruhe, die sich anfühlt, als hätte jemand die Lautstärke der Welt ein paar Stufen heruntergedreht. Der Strand liegt knapp zwei Kilometer entfernt, die nächste Einkaufsmöglichkeit ist in ähnlicher Entfernung zu Fuß erreichbar. Dazwischen: Natur, Dünen, Salzluft und das ganz besondere Licht, das den Wattenmeerinseln eigen ist.
Das Herzstück des Hauses ist ohne Frage der Kaminofen. An einem grauen Herbsttag oder einem verregneten Sommerabend – und davon gibt es auf Fanø durchaus den einen oder anderen – wird er schnell zum Mittelpunkt des Abends. Das Holz knistert, die Wärme breitet sich aus, und plötzlich ist schlechtes Wetter kein Problem mehr, sondern fast schon willkommen.
Die 65 Quadratmeter sind gemütlich und ehrlich eingerichtet: Küche und Essbereich gehen ineinander über, was den Abenden eine angenehm gesellige Note gibt. Die beiden Schlafzimmer – eines mit Doppelbett, eines mit Einzelbetten – machen das Haus zur richtigen Wahl für ein Pärchen oder eine kleine Familie. Das Badezimmer ist schlicht, aber funktional, und eine Waschmaschine ist ebenfalls vorhanden.
Das weitläufige Naturgrundstück von über 1.100 Quadratmetern, eingebettet zwischen alten Kiefern, lädt zum Durchatmen ein. Die geschlossene und überdachte Terrasse macht auch bei wechselhaftem Wetter draußen sitzen möglich – Hygge auf der Terrasse ist schließlich keine Frage des Wetters, sondern der richtigen Jacke.
Dieses Sommerhus ist ideal für Paare oder kleine Familien, die Ruhe, Natur und dänische Ursprünglichkeit suchen – und wer einen Hund (oder zwei) mitbringen möchte, ist hier herzlich willkommen.
