Am 15. und 16. August 2025 verwandelt sich das Studenterhuset in Aalborg erneut in einen Treffpunkt für Liebhaber handwerklich gebrauter Biere. Die Bad Seed Beer Fest geht in die fünfte Runde und wartet dieses Jahr mit einer besonderen Auswahl von 30 Brauereien und rund 120 Biersorten auf. Ausgerichtet wird das Festival vom lokalen Brauerei-Startup Bad Seed Brewing, das sich einen Namen in der internationalen Craft-Beer-Szene gemacht hat. Für deutsche Bierfreunde besonders spannend: Zu den teilnehmenden Brauereien zählt unter anderem die traditionsreiche Schlenkerla aus Bamberg, welche eigens für die Veranstaltung vier exklusive Spezialabfüllungen nach Aalborg bringt, die ausschließlich dort verkostet werden können.
Das Lineup umfasst ein breites Spektrum an dänischen und internationalen Brauereien. Neben lokalen Größen sind Hersteller aus England, Schweden, Italien, Tschechien und Spanien vertreten. Auch Track Brewing aus Manchester gehört zu den Highlights des Abends; sie gelten als eine der Top-Adressen für experimentelle Bierstile auf der britischen Insel. Die Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg zeigt sich auch in Zusammenarbeit von Bad Seed Brewing mit tschechischen und amerikanischen Brauereien. Neue Kreationen werden erstmals auf dem Festival enthüllt, was sowohl experimentierfreudige als auch klassische Gaumen ansprechen dürfte.
Besucher erhalten mit dem Eintrittsticket, das 520 DKK (ca. 70 Euro) kostet, Zugang zu Verkostungen aller angebotenen Biere und haben so die Chance, Sorten zu erleben, die sonst schwer zugänglich oder preislich exklusiv sind. Bereits jetzt ist der Samstag nahezu ausverkauft; lediglich Restkarten für den 15. August sind noch verfügbar. Wer das Festival besuchen möchte, sollte daher schnell handeln.
Das Event dürfte für deutsche Bierfans, die die Vielfalt abseits der heimischen Bierszene erkunden möchten, ein attraktives Ziel sein. Aalborg ist von Norddeutschland aus unkompliziert zu erreichen. Für Reisende bietet sich so eine einmalige Gelegenheit, nicht nur innovative Biere kennenzulernen, sondern auch lokale und internationale Brauer persönlich zu treffen und Einblicke in gegenwärtige Trends der Craft-Szene zu gewinnen.
