Die Vorbereitungen für das kommende Weihnachtsfest beginnen in Frederikshavn traditionsgemäß bereits im Sommer. Auch in diesem Jahr steht im Zentrum der Aufmerksamkeit die jährliche Weihnachtskugel, deren erster Schwung am 13. August 2025 binnen kürzester Zeit ausverkauft war. Hinter der beliebten Sammleredition stehen Lædermagasinet und der örtliche Künstler Steen Karlsen. Für das Motiv 2025 ließ sich Karlsen von der Winterlandschaft rund um das Møllehuset inspirieren; inmitten verschneiter Kulisse finden sich auch kleine Wichtel, die auf die dänische Weihnachtstradition anspielen.
Die Aktion rund um die Weihnachtskugel gibt es inzwischen im fünften Jahr. Stets gestalten wechselnde Künstler aus der Region das Motiv, der komplette Erlös fließt einem sozialen Projekt zu. Für dieses Jahr wurde Hospice Vendsyssel als Empfänger gewählt. Zuvor kamen verschiedene Initiativen in Frederikshavn zum Zug – so etwa Barnets Blå Hus, Elsk Frederikshavn, TUBA oder die Vilslevgruppen, was auf kontinuierliches soziales Engagement hinweist.
Obwohl der Verkaufstermin weit von Heiligabend entfernt liegt, ist das Interesse stetig wachsend: Viele dänische, aber auch aus dem Ausland kommende Gäste erwerben die Kugeln als Andenken an die Region. Für Sammler dürfte besonders interessant sein, dass nicht nur die aktuelle Ausgabe, sondern auch komplette Nachproduktionen aller vergangenen Jahrgänge angeboten werden – eine Gelegenheit zur Vervollständigung der eigenen Serie oder zum Ersatz beschädigter Kugeln. Die Fortführung dieser Tradition verdeutlicht, wie stark Handwerk, Kunst und soziales Wirken hier ineinandergreifen.
Die nächste Lieferung der heiß begehrten Kugeln soll um den 1. Oktober 2025 verfügbar sein. Vorbestellungen nimmt Lædermagasinet sowohl in der Filiale als auch auf der Facebook-Seite entgegen. Der Erfolg der Aktion unterstreicht das anhaltende Bedürfnis, mit kleinen Gesten sowohl die Gemeinschaft zu stärken als auch gemeinnützige Einrichtungen zu unterstützen. Für deutsche Besucher bietet sich mit dem Erwerb der Kugel nicht nur ein schönes Souvenir, sondern auch die Möglichkeit, lokale Wohltätigkeitsinitiativen direkt vor Ort zu fördern.
