In Nykøbing auf der Insel Mors hat das diesjährige Kulturmødet begonnen – eines der größten kulturellen Foren Dänemarks, das über 30.000 Besucher anzieht. Bereits ab Dienstag, dem 19. August 2025, waren die Schüler:innen der 2. und 3. Jahrgangsstufe des Morsø Gymnasiums verstärkt an den Aufbauarbeiten für das UNG KULT-Areal, das zentrale Treffpunkt der dänischen Jugend während des Kulturmødet, beteiligt.
Mit professioneller Betreuung durch die Organisation UNG KULT, die ihre Ursprünge ebenfalls auf Mors hat, wurde dieses Areal in den vergangenen Jahren zum Herzstück der Jugendaktivitäten ausgebaut. Die Einbindung junger Menschen in die organisatorischen Aufgaben spiegelt die besondere Rolle wider, die das Gymnasium in der örtlichen Gemeinschaft übernimmt. Die Teilnahme der älteren Jahrgänge ist mehr als nur ein schulisches Projekt: Sie ist ein gezielter Beitrag zur kulturellen Bildung junger Däninnen und Dänen. Für Schüler:innen aus Deutschland, die Interesse an Austausch oder Studienaufenthalten in Skandinavien haben, bieten solche Veranstaltungen einen einmaligen Einblick in die Verbindung von schulischer Bildung und gesellschaftlichem Engagement.
Am Donnerstag startet das Kulturmødet für die Gymnasiasten mit einem gemeinsamen Lied auf der Centrum-Bühne um 9:00 Uhr. Direkt danach laden die Sportklassen zu einem kulturellen Morgenlauf durch Nykøbing ein – die Strecke führt dabei vorbei an mehreren sehenswerten Orten der Stadt. Dabei haben die jungen Teilnehmer selbst Verantwortung für Teilbereiche des Programms übernommen, wodurch sie Schlüsselkompetenzen wie Teamarbeit, Organisation und Eigenverantwortung in der Praxis erleben können.
Für Besucher vor Ort ergeben sich aus dieser aktiven Schülerbeteiligung zahlreiche Begegnungen mit der engagierten dänischen Jugend. Wer das Kulturmødet besucht, erlebt somit nicht nur spannende Debatten und künstlerische Darbietungen, sondern auch den unmittelbaren Wandel eines kleinen Ortes auf einer dänischen Insel zur Bühne eines großen, generationsübergreifenden Kulturfestivals.
