Wer als Naturfreund gerne unter freiem Himmel schläft, bekommt in diesem Herbst in Dänemark eine besondere Gelegenheit: Die dänische Naturschutzbehörde Naturstyrelsen ermöglicht es Einheimischen wie Besuchern, das Zelt in mehr als 275 ausgewählten Staatswäldern kostenfrei aufzuschlagen. Das Übernachten im eigenen Zelt ist damit ausdrücklich erwünscht – Voraussetzung ist lediglich, dass einige leicht verständliche Verhaltensregeln eingehalten werden.
Die staatlichen Wälder sind über das ganze Land verteilt und bieten allen, die Ruhe und Natur genießen wollen, eine unkomplizierte Möglichkeit, das Outdoor-Leben auszuprobieren. Gerade für Gäste aus Deutschland ist dieses Angebot interessant, da es vergleichsweise unkompliziert ist: Die Nutzung ist kostenlos, und das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an Dän*innen, sondern auch an internationale Besucher. Eine Übersicht der Wälder und Hinweise finden sich auf der Seite der dänischen Naturverwaltung (Hinweis: keine Links gestattet).
Der Aufenthalt ist mit simplen Regeln verbunden: Es sollte nur ein kleines Zelt aufgeschlagen werden, motorisierte Fahrzeuge sind nicht erlaubt und offenes Feuer ist zu vermeiden. Ziel ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur.
Für ein echtes Naturerlebnis sorgen auch besondere Veranstaltungen. Am Wochenende des 6. und 7. September 2025 findet in ganz Dänemark die Aktion "Nat i Naturen" statt. In mehr als 100 Veranstaltungen können Familien, Paare oder Alleinreisende gemeinsam die Wälder und Parks in den Abend- und Nachtstunden entdecken. Von geführten Nachtwanderungen über Lagerfeuerabende bis zu Workshops zur Sternenkunde reicht das Programm. Der Spätsommer lädt zu dieser Zeit traditionell zu milden Nächten und eindrucksvoller Naturbeobachtung ein.
Mit dieser Einladung richtet sich Dänemark gezielt auch an Menschen aus dem deutschsprachigen Raum, die ein unkompliziertes Outdoor-Erlebnis suchen – ganz ohne lange Planung, buchbare Plätze oder komplizierte Vorschriften. So entsteht die Gelegenheit, nicht nur skandinavische Natur zu genießen, sondern auch neue Seiten des Landes kennenzulernen.
