Am Freitag, dem 29. August 2025, versammelten sich zahlreiche Besucher auf dem Festivalgelände in Tønder. Neben musikalischen Darbietungen sorgte eine besondere Aktion für Aufmerksamkeit: Die Stadtverwaltung verteilte erstmals eine eigens gestaltete Plakatserie, die ausgesuchte Orte und Geschichten aus der Tønder Kommune visuell hervorhebt. Hinter dem Projekt stehen Kommunikationsberaterin Lone Rytter und Ansiedlungskonsulentin Marianne Okholm, die persönlich die schwarz-weißen Plakate aushändigten. Sie kombinieren dabei künstlerische Fotografie mit kurzen Erzählungen zu 30 markanten Lokalitäten, von den Schleusenanlagen bei Vidå über die historischen Kriegsgefangenen-Gräber bis zur Ruine von Schloss Trøjborg und dem Nordseestrand bei Lakolk.
Für Einwohner und Festivalgäste ist dies ein Symbol wachsender lokaler Identität. Viele hängten das neue Plakat direkt zu Hause auf oder nahmen es mit an ihren Studien- oder Arbeitsort, um einen Teil der Heimat präsent zu halten. Laut Aussagen aus dem Organisatorenkreis erfreute sich die Aktion großer Beliebtheit: Das Interesse an der Geschichte und Vielfalt der Region sei deutlich spürbar gewesen. Die Verantwortlichen betonen, dass das Projekt auch die Offenheit gegenüber neuen Einwohnern widerspiegelt – Interessierte sind eingeladen, die Gegend nicht nur virtuell, sondern auch persönlich zu entdecken. Dies unterstreicht das Bestreben der Kommune, den gesellschaftlichen und kulturellen Austausch nach außen zu tragen.
Auch der Nationalpark Vadehavet, der Teil des UNESCO-Weltnaturerbes ist, unterstützte die Initiative. Die Nähe zum Naturareal macht Tønder für Besucher aus Deutschland besonders attraktiv – sei es für Tagesausflüge, Ferienaufenthalte oder als potenzieller Wohnort. Die neue Plakatserie könnte somit überregionale Aufmerksamkeit auf die 30 Orte lenken und zur nachhaltigen Entwicklung der Region beitragen.
