Am Samstag, den 29. November 2025, erwartete Besucher in Tønder ein besonderes kulturelles Ereignis: In der Storegade 2, mitten im Zentrum der historischen Stadt, präsentierte sich der Designer der bekannten Figur „Julius“. Von 12:00 bis 17:00 Uhr konnten Interessierte nicht nur dabei zusehen, wie neue Zeichnungen zum Leben erwachen, sondern auch selbst zum Stift greifen und kreativ werden.

Julius, in Dänemark vor allem als Nisse – eine Art Weihnachtswichtel – beliebt, ist eng mit der traditionellen Weihnacht in Tønder verbunden. Das Angebot, direkt mit dem Künstler in Kontakt zu treten, ist einzigartig: Normalerweise erleben die Bürger solche kreativen Prozesse nur aus der Ferne. Nun konnten Gäste Fragen stellen oder unter fachkundiger Anleitung ihre eigenen Zeichnungen gestalten.

Für deutsche Besucher birgt das Event einen Mehrwert: Tønder liegt nahe der deutsch-dänischen Grenze in Süddänemark und ist für Tagestouren von Schleswig-Holstein rasch erreichbar. Die Region, oft für ihre traditionsreichen Weihnachtsmärkte besucht, bietet mit dem offenen Zeichenworkshop einen Einblick in das dänische Kunsthandwerk und fördert den Austausch über Kulturgrenzen hinweg.

Das Haus, Storegade 2, ist zudem ein beliebter Treffpunkt mit wechselndem Programm. Die Organisation „Visit Rømø & Tønder“ und zahlreiche ehrenamtliche Helfer tragen dazu bei, kreative Ideen und skandinavische Tradition lebendig zu halten. Für Familien und Kunstinteressierte ergibt sich trotz der kühlen Jahreszeit so ein lohnender Ausflug – ganz ohne den sonst üblichen Weihnachtsmarkttrubel.

Weitere Informationen zu ähnlichen Veranstaltungen sind auf den Seiten der Tourismus-Organisationen von Tønder und Rømø zu finden. Das offene Atelier am 29. November war kostenfrei zugänglich und erfreute sich regem Zulauf. Die Nähe zur Grenze und die herzliche Atmosphäre machen die Region weiterhin zu einem attraktiven Ziel, insbesondere für Kulturfreunde aus Deutschland.