Der erste Advent in der dänischen Kommune Randers ist in diesem Jahr von einer besonderen Aktion geprägt: In der Nachbarschaft von Sønder Alle 3 in Vorup leuchtet das Haus der Familie Andersen mit eindrucksvoller Weihnachtsdekoration. Besonders ins Auge stechen 82 detailreiche Perlenfiguren, die Hausmauer, Garten und sogar den Carport zieren. Die Perlenplatten – handgefertigte Kunstwerke in allen Größen – bilden eine einzigartige Kulisse und verleihen der Vorweihnachtszeit in dieser Straße eine besondere Atmosphäre.
Sobald am Nachmittag die Dämmerung einsetzt, werden die liebevoll platzierten Figuren mit Lichtern illuminiert und sorgen für eine stimmungsvolle Inszenierung. Auch abseits der traditionellen Weihnachtszeit ist das Haus ein Blickfang: Familie Andersen gestaltet ihre Perlenkunstwerke im Laufe des Jahres zu verschiedenen Anlässen. Schon jetzt wird das nächste Thema geplant – der Jahreswechsel steht bevor und neue Motive sind vorbereitet.
Für Besucher aus Deutschland, die nach außergewöhnlichen Weihnachtsbräuchen in Nachbarländern suchen, bietet diese Initiative in Randers einen kreativen Einblick. Die Verbindung aus traditioneller Dekoration und moderner Basteltechnik stärkt nicht nur den Zusammenhalt in der Gemeinde, sondern lädt auch zum inspirierenden Austausch ein. Wer die Region besucht, kann erleben, wie engagiert die Menschen vor Ort ihre Häuser gestalten und saisonale Themen auf ungewöhnliche Weise interpretieren.
Nicht nur Familien profitieren von der Idee: Die bunte Weihnachtsdekoration dient als Anregung für kreative Projekte im eigenen Zuhause. Insbesondere das Basteln mit Perlen ist in Skandinavien sehr beliebt und gewinnt auch in anderen Ländern an Bekanntheit.
Laut Veranstaltern wird die Perlenausstellung über die gesamte Adventszeit hinweg bestehen bleiben. Am nächsten Sonntag soll die sogenannte „Termonisse“ – ein traditioneller, dänischer Adventsbote – wieder einen neuen Ort in der Kommune besuchen und für weitere Überraschungen sorgen.
