Wer am Wochenende einen besonderen Ausflug in der dänischen Natur plant, kann sich jetzt von einem ungewöhnlichen Rezept inspirieren lassen: Kuchen gebacken in ausgehöhlten Orangen, direkt über den Glutresten eines Lagerfeuers. Diese Dessert-Idee stammt von der dänischen Naturschutzbehörde Naturstyrelsen und richtet sich speziell an Familien und Gruppen, die ein gemeinsames Outdoor-Erlebnis suchen – eine interessante Alternative zu klassischen Grillwürsten oder Stockbrot.
Statt aufwändiger Backformen und Ofen genügt ein großes Lagerfeuer. Die Orangen werden dabei oben aufgeschnitten und ausgehöhlt. Die Schale dient als natürliche Backform. Für den Teig benötigt man u.a. Weizenmehl, Zucker, Eier, Backpulver, Bananen, Butter, Vanillezucker und Kardamom, sowie wahlweise gehackte Walnüsse oder dunkle Schokolade. Mit Orangensaft und -schale wird der Teig besonders aromatisch. Etwa 15–20 Orangen lassen sich mit der genannten Menge füllen.
Ist die Glut bereit, werden die halb mit Teig gefüllten Orangen verschlossen, am Rand des Feuers platziert und etwa 30 Minuten gebacken. Die orangefarbene Schale schützt den Kuchen und verleiht ihm, durch das Dämpfen über der Glut, eine einzigartige Note. Die übriggebliebene Orangenzesten und das Fruchtfleisch können als Snack direkt verzehrt werden, während der Kuchen bäckt.
Für Reisende aus Deutschland oder Dänemark-Fans bietet sich hier ein unkompliziertes Rezept, das leicht auf einem Campingplatz oder sogar im eigenen Garten nachgemacht werden kann – ein kreatives Erlebnis für Kinder wie Erwachsene und eine Möglichkeit, Natur und Kulinarik harmonisch zu verbinden. Besonders an sonnigen Tagen ist dieses Lagerfeuer-Dessert ein Highlight für Ausflüge oder Picknicks im Grünen. Einziger Haken: Für das Original-Erlebnis ist ein offenes Feuer erforderlich, was außerhalb ausgewiesener Plätze jedoch oft verboten ist. Vorab sollten die Regelungen vor Ort geprüft werden.
