Am Donnerstag, dem 11. Dezember 2025, erlebte das Stadtzentrum von Randers einen festlichen Luciazug. Ab 16 Uhr nahmen mehr als 350 Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Lichterumzug teil, der von der Organisation Rethinker Randers koordiniert wurde. Die Veranstaltung führte durch die belebte Randers Midtby und sorgte für eine besondere Atmosphäre.
Beteiligt waren nicht nur zahlreiche Schulen und Kindergärten der Stadt, sondern auch das GAIA Museum Outsider Art, die Designhochschule und das Ausbildungszentrum Tradium. Mit Unterstützung weiterer Helferinnen und Helfer entlang des Weges gelang es, einen der größten Luciaumzüge der vergangenen Jahre auf die Beine zu stellen.
Für Deutschland besonders interessant ist das starke Engagement von lokalen Vereinen und Bildungseinrichtungen, die miteinander kooperieren, um integrative Veranstaltungen zu organisieren. Solche städtischen Initiativen stärken in Randers das Zusammengehörigkeitsgefühl. Viele deutsche Städte mit vergleichbarer Größe setzen ebenfalls auf Bürgerbeteiligung und gemeinschaftliche Feste. Daraus ergeben sich Parallelen und Möglichkeiten, voneinander zu lernen – etwa im Bereich der kulturellen Projekte und ehrenamtlichen Organisation.
Besonders hervorzuheben ist der inklusive Charakter des Luciaumzugs in Randers: Neben Schulklassen und Kindergartengruppen waren auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen durch das GAIA Museum integriert, ein Ansatz, der in Skandinavien verstärkt gepflegt wird. Das Engagement von kreativen Institutionen wie der Designhochschule bringt zudem neue Impulse für gemeinsame Veranstaltungen.
Für Besucher und Außenstehende war das Spektakel in Randers nicht nur wegen seines Lichterglanzes eindrucksvoll, sondern auch als Zeichen einer offenen und engagierten Stadtgesellschaft. Die Beteiligung so vieler Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen verdeutlicht, wie lokale Projekte Brücken schlagen und das soziale Miteinander fördern können. Die reiche Teilnahme und die Unterstützung durch lokale Akteure zeigen, wie solche Veranstaltungen in Randers als Katalysator für Zusammenhalt funktionieren.
