In Kolding, einer Stadt im Süden Jütlands, nutzen viele Einwohner die ersten Sonnenstrahlen nach dem Schnee, um auf das Fahrrad zu steigen. Radfahren ist in Dänemark ein verbreitetes und von der Regierung aktiv unterstütztes Verkehrsmittel. Jetzt, da das Wetter milder wird und die Straßen wieder befahrbar sind, zeigt sich das Bild von mehr Radfahrern auf den Straßen von Kolding besonders deutlich.

Aktuell bieten mehrere Fahrradgeschäfte in der Stadt eine 30-tägige Probefahrt für ausgewählte E-Bike-Modelle an. Die Aktion richtet sich an Einwohner sowie Besucher der Region und umfasst namhafte Marken wie Centurion, MBK, Nishiki, Raleigh und Winther. E-Bikes erfreuen sich in Dänemark wie auch in Deutschland wachsender Beliebtheit, da sie eine klimafreundliche und zugleich komfortable Alternative zum Auto bieten.

Für deutsche Leser bietet sich ein Vergleich zu eigenen Erfahrungen mit E-Bikes oder zu Angeboten in deutschen Städten an. Die Probefahrtaktion unterscheidet sich in einem Punkt von vielen deutschen Aktionen: In Dänemark räumt man 30 Tage volle Rückgaberecht ein, selbst wenn das Rad ausführlich getestet wurde. Während viele Händler in Deutschland kurze Probefahrten gestatten, gilt eine so lange Frist als Ausnahme.

Kolding, eine Stadt mit gut ausgebauten Radwegen und flacher Topografie, ist hervorragend für das Testen von Elektrofahrrädern geeignet. Die erhöhten Reichweiten und die Unterstützung durch den Elektromotor bieten sowohl Einheimischen als auch Touristen die Möglichkeit, mehr von der Umgebung zu entdecken, ohne auf das Auto angewiesen zu sein. Wer also in den kommenden Tagen nach Kolding kommt, kann mit gutem Gewissen eines der Modelle testen – insbesondere für Pendler und ältere Menschen bietet das E-Bike eine interessante Option.

Auch für Urlauber aus Deutschland ist das Angebot interessant: Wer plant, den Frühling in Südjütland zu verbringen, kann von der nachhaltigen Mobilität profitieren und zugleich einen Einblick in die dänische Fahrradkultur gewinnen.