Die Behörden der Kommune Mariagerfjord warnen aktuell eindringlich vor dem Betreten der zugefrorenen Seen in der Region. Trotz der anhaltenden Kälte reicht die Dicke des Eises vielerorts noch nicht aus, um sich sicher auf das Eis zu begeben beziehungsweise Wintersport zu betreiben. Die zuständigen Mitarbeiter fahren regelmäßig die betreffenden Gewässer an, messen vor Ort die aktuelle Eisdicke und führen strikte Kontrollen durch.

Besonders für Menschen aus Deutschland, die derzeit Urlaub in Nordjütland machen oder Freunde in der Region besuchen, ist diese Information von Bedeutung: Auch wenn winterliches Wetter lockt, ist das Eislaufen, Betreten oder Spielen auf den zugefrorenen Seen bislang nicht sicher möglich. Die Kommune setzt erst dann spezielle Hinweisschilder auf, wenn eine Freigabe zum Betreten der Eisflächen erfolgt – bis dahin besteht strengstes Betretungsverbot.

Die Wettervorhersagen deuten darauf hin, dass mit weiterem Frost die Aussicht auf wintersportliche Aktivitäten am See steigen. Bis dahin sind Geduld und Vorsicht geboten. Spontane Aktionen könnten zu gefährlichen Situationen führen, insbesondere da die Eisdicke stark variiert und damit eine tückische Gefahr darstellt, die für Ungeübte aus dem Ausland möglicherweise schwer einzuschätzen ist.

Für Touristen und deutsche Gäste bedeutet dies: Informieren Sie sich vor einem geplanten Ausflug an einen der idyllischen Seen in der Region Mariagerfjord unbedingt über die aktuelle Lage – am zuverlässigsten über die offiziellen Schilder und Anweisungen vor Ort. Erst wenn diese sichtbar sind, ist das Risiko für alle Beteiligten minimiert.

Der Appell der Kommune bleibt daher: Warten Sie auf die Freigabe durch die Hinweisschilder und schützen Sie sich und andere durch umsichtiges Verhalten bei winterlichen Freizeitaktivitäten.