Die Zahl deutscher Käufer von Sommerhäusern in Dänemark ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Laut dem Nordschleswiger erhöhte sich die Anzahl deutscher Käufer von 27 im Jahr 2014 auf 92 im Jahr 2016 und erreichte 382 Käufe im Jahr 2018.
Besonders beliebt bei ausländischen Käufern sind zwei süd- und südjütische Gemeinden, darunter die Region um Blåvand. Makler Michael Riis aus Tondern führt nach eigenen Angaben viele Gespräche mit Kunden aus Deutschland, die Interesse am Erwerb einer Ferienimmobilie haben.
Der Kauf von Sommerhäusern durch Ausländer unterliegt in Dänemark gesetzlichen Beschränkungen. Seit 1959 gibt es ein Gesetz, das den Erwerb von Ferienhäusern durch Nicht-Dänen einschränken soll. Eine der Hauptvoraussetzungen für den Kauf ist laut Esmark ein Hauptwohnsitz in Dänemark seit mindestens fünf Jahren.
Trotz dieser rechtlichen Hürden gehören Deutsche zu den häufigsten ausländischen Käufern von Sommerhäusern in Dänemark. Die Küstenregionen in Süd- und Südjütland erfreuen sich dabei besonderer Beliebtheit bei Kaufinteressenten aus Deutschland.
