Am Dienstag, den 10. März 2026, öffnet das Dokumentarfilmfestival LEMVIG:DOX seine Pforten mit einer exklusiven Gala-Eröffnung in Den Lille Kirke in Lemvig. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem renommierten CPH:DOX Festival statt, das vom 11. bis 22. März in Kopenhagen läuft.

Im Mittelpunkt des Abends steht die Weltpremiere des Dokumentarfilms "Mariinka" des belgischen Regisseurs Pieter-Jan De Pue. Der Film erzählt die Geschichte junger Menschen im kriegsgebeutelten Donbas in der Ukraine und entstand über einen Zeitraum von neun Jahren. De Pue drehte das Werk auf 16mm-Film und schuf damit ein eindringliches Zeitdokument über das Leben in der Konfliktregion.

Die Gala-Eröffnung beginnt um 18:30 Uhr und bietet den Gästen ein umfangreiches Programm. Nach Begrüßungsworten der künstlerischen Leitung von CPH:DOX wird Kulturminister Jakob Engel-Schmidt eine Eröffnungsrede halten. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch statt, das von Matilde Kimer moderiert wird. Der Regisseur und Mitwirkende des Films werden für Fragen zur Verfügung stehen.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist der Auftritt eines Chors ukrainischer Flüchtlinge, die in Dänemark leben. Die musikalische Darbietung verleiht der Veranstaltung eine persönliche und emotionale Note, die den Bezug zum Filmthema unterstreicht.

Laut Veranstalter stehen in Den Lille Kirke in der Østergade 33 nur 50 Plätze zur Verfügung. Interessierte sollten sich daher frühzeitig anmelden. Die Veranstaltung verspricht eine Mischung aus Filmkunst, politischer Relevanz und festlicher Atmosphäre in der westjütländischen Küstenstadt.

Weitere Informationen zum CPH:DOX Festival finden sich auf der offiziellen Website.