In der Nacht zum Samstag, 7. März 2026, fegte ein heftiger Schneesturm über Ittoqqortoormiit im Nordosten Grönlands hinweg. Die abgelegene Siedlung erlebte Orkanwinde in der mittleren Windgeschwindigkeit, begleitet von Schneefall und Temperaturen um minus 5 Grad Celsius.

Ittoqqortoormiit gehört zu den entlegensten bewohnten Orten der Welt und liegt an der Ostküste Grönlands. Die extreme Wetterlage zeigt einmal mehr, welche Naturgewalten in dieser arktischen Region auch im März noch herrschen können.

Solche Wetterereignisse sind für die Region typisch, können aber Reisepläne erheblich beeinträchtigen. Flugverbindungen und Bootsfahrten werden bei derartigen Bedingungen häufig ausgesetzt. Wer eine Reise nach Nordostgrönland plant, sollte mit plötzlichen Wetterumschwüngen und extremen Windverhältnissen rechnen und entsprechende Pufferzeiten einplanen.

Die Kombination aus Orkanwinden und Schneefall bei Minusgraden stellt auch für die rund 350 Einwohner der Siedlung eine Herausforderung dar. Ittoqqortoormiit ist nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar und liegt mehrere hundert Kilometer von der nächsten größeren Siedlung entfernt.