Der Leuchtturm Blåvandshuk Fyr markiert Dänemarks westlichsten Punkt und wacht über eine der gefährlichsten Schifffahrtsrouten der Nordsee. Horns Rev erstreckt sich etwa 40 Kilometer in die Nordsee hinaus – ein Gebiet, das in der Zeit der Segelschiffe laut historischen Überlieferungen "Djævlens Horn" (Teufelshorn) genannt wurde. Tausende von Schiffen sind hier im Laufe der Jahrhunderte gestrandet.

Der Leuchtturm wurde gebaut, um die Schifffahrt sicherer zu machen, und ist noch heute in Betrieb. Seine Lichtquelle weist Schiffen auch in der Dunkelheit den Weg. Der 39 Meter hohe Turm steht 18 Meter über dem Meeresspiegel und bietet Besuchern einen eindrucksvollen Ausblick über die Nordsee.

Mehrsprachige Ausstellungen

Im Leuchtturm werden Dauerausstellungen zur Geschichte des Leuchtturms und zum Offshore-Windpark Horns Rev angeboten. Alle Ausstellungen sind auf Dänisch, Deutsch und Englisch verfügbar, was den Besuch für internationale Gäste besonders zugänglich macht.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Vor Ort stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Historische Bedeutung

Die Geschichte der Seefahrt ist am Blåvandshuk Fyr noch heute spürbar. Das Gebiet um Horns Rev war über Jahrhunderte hinweg eine der gefürchtetsten Passagen für Seeleute. Der Leuchtturm steht als Zeugnis dieser maritimen Vergangenheit und als Symbol für die Bemühungen, die Schifffahrt entlang der dänischen Westküste sicherer zu gestalten.

Weitere Informationen zum Leuchtturm finden sich auf der Website der Varde Museen. Details zur Ausstellung über den Offshore-Windpark sind auf Blåvandstrand.com verfügbar.