Das Sea War Museum Jutland in Lemvig hat eine bedeutende Förderung für die Digitalisierung seines umfangreichen Forschungsbibliotheks erhalten. Zwei dänische Fonds spendeten insgesamt 470.000 Kronen für das Projekt.

Laut Angaben des Museums stellte Boghandler Henning Clausens Fond 220.000 Kronen zur Verfügung, während A/S Dampskibsselskabet Orient’s Fond weitere 270.000 Kronen beisteuerte. Die Antragstellung erfolgte im Sommer 2025. Boghandler Henning Clausens Fond hatte bereits zuvor das Regalsystem des Bibliotheks finanziert.

Das Forschungsbibliothek umfasst mehr als 40.000 Bücher sowie zahlreiche Archivalien und Seekarten zur Marinegeschichte. Ziel des Projekts ist es, diese Sammlung digital zugänglich zu machen. Die Bestände haben bereits Aufmerksamkeit aus dem In- und Ausland auf sich gezogen.

Für die Umsetzung des Digitalisierungsprojekts wurde Svante Tudvad Pavón als Archivar eingestellt. Er wird von einer Gruppe Freiwilliger unterstützt. Das Museum sucht weitere ehrenamtliche Helfer für das Forschungsbibliothek. Interessierte können sich per E-Mail an info@seawarmuseum.dk wenden.

Das Sea War Museum Jutland hat täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Bei einem kombinierten Besuch des Museums und der Ausstellung Havets Hemmeligheder am selben Tag erhalten Besucher einen Rabatt auf den Eintrittspreis. Zur Anlage gehört auch der Mindepark for Jyllandsslaget in den Dünen außerhalb des Museums.