Das Museum Tirpitz zeigt in seiner aktuellen Sonderausstellung "Efter krigen" (Nach dem Krieg) die Geschichte einer bedeutenden Sabotageaktion aus dem Zweiten Weltkrieg. Im September 1944 sprengten dänische Widerstandskämpfer Eisenbahnschienen bei Hyllerslev zwischen Varde und Oksbøl.

Die Sabotage richtete sich gegen die deutschen Arbeiten am Atlantikwall. Durch die Zerstörung der Bahnstrecke konnten Arbeiter drei Tage lang nicht zu den Befestigungsbauten an der Küste gelangen, darunter auch zur Tirpitz-Anlage. Die Aktion zeigt, wie effektiv gezielte Angriffe auf Transportwege die militärischen Bauprojekte der deutschen Besatzung behindern konnten.

Die mehrsprachige Ausstellung beleuchtet die Widerstandsarbeit in der Region während der Besatzungszeit. Besucher können die Geschichte der Sabotage und des lokalen Widerstands nachvollziehen.

Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Die Ausstellung ist auf Dänisch, Deutsch und Englisch verfügbar.