Am 5. April 2026 zog Sturmtief Dave über Dänemark und sorgte in Nord- und Westjütland für stürmisches Wetter. Das Tiefdruckgebiet, das zuvor bereits mehrere nordeuropäische Länder getroffen hatte, erreichte die dänische Nordseeküste mit erheblicher Windstärke.

Laut dem dänischen Wetterdienst DMI wurden an drei Küstenstationen Windgeschwindigkeiten in Sturmstärke gemessen: In Hirtshals erreichten die Böen 27,7 Meter pro Sekunde, in Hals 25,8 Meter pro Sekunde und am Leuchtturm Røsnæs Fyr 24,7 Meter pro Sekunde. Diese Werte entsprechen Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Kilometern pro Stunde.

Aufgrund dieser Messwerte klassifizierte der DMI das Sturmtief Dave als "klasse 1 blæsevejr" auf der offiziellen Sturmliste. Besonders betroffen waren die nördlichen und westlichen Küstenregionen Jütlands, wo der Wind am stärksten wehte.

Sturmtief Dave hatte zuvor bereits in Schottland, England und Norwegen für erhebliche Beeinträchtigungen gesorgt. Auf seinem Weg über die Nordsee erreichte das Tiefdruckgebiet am Samstag, den 5. April, die dänische Küste. Für Reisende in den betroffenen Regionen bedeutete dies windiges Wetter mit Sturmböen, die den Aufenthalt im Freien erschwerten.