Am Samstag, den 18. April 2025, lädt Museum Østjylland gemeinsam mit Slots- og Kulturstyrelsen zur feierlichen Wiederöffnung der Hoed-Jættestue bei Balle ein. Das über 5000 Jahre alte Megalithgrab zwischen Grenaa und Ebeltoft wurde umfassend restauriert und präsentiert sich nun in besserem Zustand als seit langem.
Archäologische Führungen am Nachmittag
Von 14:00 bis 16:00 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, das prähistorische Bauwerk von innen zu besichtigen. Archäologen des Museums führen durch die Anlage und erläutern die Geschichte der Jættestue, die vor 5000 Jahren von Menschen der Jungsteinzeit errichtet wurde. Für die Erkundung des Innenraums empfehlen die Veranstalter, Taschenlampen oder Stirnlampen mitzubringen.
Neue Informationstafeln in Norddjurs
Im Rahmen der Wiederöffnung hat Norddjurs Kommune neue Infostände und Tafeln bei der Hoed-Jættestue aufgestellt. Diese sind Teil einer größeren Initiative, bei der die Beschilderung der insgesamt 600 registrierten Fortidsminder (prähistorische Denkmäler) in der Kommune erneuert wird. Die Tafeln sollen Besuchern helfen, die archäologischen Stätten besser zu verstehen.
600 prähistorische Stätten in der Region
Neben der Hoed-Jættestue bietet Norddjurs Kommune zahlreiche weitere archäologische Sehenswürdigkeiten. Zu den 600 registrierten Fortidsminder zählen markante Steindolmen, Grabhügel aus der Bronzezeit sowie Ruinen und Herrenhäuser. Weitere Informationen zu Naturerlebnissen in der Region finden sich auf der Website der Norddjurs Kommune.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an alle Interessierten. Die Hoed-Jættestue liegt an der Ballevej in Balle.
