Endlich Urlaub! Die Koffer sind gepackt, das Auto ist beladen, die Snacks griffbereit – und dann kommt die Frage, die sich deutsche Urlauber irgendwann zwischen Flensburg und der Grenze stellen: Was kostet mich eigentlich die Fahrt durch Dänemark? Mautgebühren, Vignetten, Autobahngebühren – in vielen europäischen Ländern wird man ja gerne mal zur Kasse gebeten, bevor man auch nur einen Kilometer Autobahn genießen darf.
Die gute Nachricht gleich vorweg: Dänemark macht es dir in dieser Hinsicht ziemlich leicht. Im Vergleich zu Österreich, der Schweiz oder Frankreich ist das dänische Mautsystem erfrischend unkompliziert. Aber – und das ist der Punkt, an dem viele überrascht werden – komplett kostenlos ist die Fahrt durch Dänemark dann doch nicht immer. Es gibt zwei große Brücken, die ordentlich ins Reisebudget einschlagen können. Und ein paar Fährüberfahrten kommen je nach Route auch noch dazu.
In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Maut, Brückengebühren und Straßenkosten in Dänemark wissen musst – damit du am Ende nicht mehr bezahlst, als nötig.
💡 Gut zu wissen
In Dänemark gibt es keine generelle Autobahnmaut und keine Vignettenpflicht. Du brauchst also keinen Aufkleber an der Windschutzscheibe und kein Kästchen auf dem Armaturenbrett. Gebühren fallen nur an den beiden großen Brückenverbindungen an: der Storebæltsbroen (Großer Belt) und der Øresundsbron (Öresund).
Das erwartet dich in diesem Artikel
- Keine Autobahnmaut – Dänemark macht es einfach
- Die Storebæltsbroen – Gebühren am Großen Belt
- Die Øresundsbron – Maut zwischen Dänemark und Schweden
- Brückengebühren im Überblick
- So sparst du bei der Brückenmaut
- Fähren als Alternative zu den Brücken
- Tanken und weitere Unterwegskosten
- Mit dem E-Auto nach Dänemark
- Checkliste: Deine Fahrtkosten nach Dänemark
- Fazit: Was kostet die Fahrt wirklich?
🛣️ Keine Autobahnmaut – Dänemark macht es einfach
Wenn du aus Deutschland kommst und an der Grenze bei Padborg, Kruså oder einem der kleineren Übergänge nach Dänemark einfährst, passiert erst einmal: gar nichts. Keine Mautstation, keine Schranke, kein Ticketautomat. Du fährst einfach weiter auf der dänischen Autobahn – der motorvej (Autobahn) – und genießt die gut ausgebauten Straßen.
Dänemark erhebt keine streckenbezogene Maut auf seinen Autobahnen und Landstraßen. Es gibt auch keine Vignette wie in Österreich oder der Schweiz. Das dänische Straßennetz wird komplett über Steuern finanziert. Für dich als Urlauber bedeutet das: Du kannst kreuz und quer durch Jütland fahren, über die Insel Fünen cruisen und auf Seeland entlangbrausen, ohne auch nur eine Krone für die Straßennutzung zu bezahlen.
Das macht Dänemark im europäischen Vergleich zu einem der autofahrerfreundlichsten Länder. Kein Wunder, dass so viele Deutsche mit dem eigenen Auto anreisen – es ist einfach unkompliziert.
🏖️ Anreise über Jütland
Wer ein Ferienhaus an der dänischen Nordseeküste gebucht hat – etwa in Blåvand, Hvide Sande oder Løkken – fährt in der Regel über Jütland und muss keinerlei Maut oder Brückengebühren bezahlen. Die gesamte Strecke von der deutschen Grenze bis hoch nach Skagen ist gebührenfrei.
Das Einzige, was dich auf dänischen Autobahnen etwas irritieren könnte: Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h (auf manchen Abschnitten 110 km/h), und es wird konsequent geblitzt. Die Bußgelder sind in Dänemark deutlich höher als in Deutschland. Also lieber den Fuß vom Gas nehmen und die Landschaft genießen – davon gibt es in Dänemark reichlich.
🌉 Die Storebæltsbroen – Gebühren am Großen Belt
Jetzt kommen wir zu dem Punkt, an dem es doch etwas kostet: die Storebæltsbroen (Brücke über den Großen Belt). Diese beeindruckende Brückenverbindung verbindet die Inseln Fünen (Fyn) und Seeland (Sjælland) und ist damit die wichtigste Verbindung zwischen West- und Ostdänemark. Wer nach Kopenhagen, auf die Inseln Lolland, Falster oder Møn möchte, kommt an ihr praktisch nicht vorbei.
Die Storebæltsbroen besteht eigentlich aus zwei Teilen: einer Hängebrücke und einem Tunnel. Die Gesamtlänge der Verbindung beträgt rund 18 Kilometer. Und ja – diese Querung kostet Geld. Die Maut wird in einer Richtung erhoben, nämlich wenn du von Westen nach Osten fährst (also von Fünen nach Seeland). Die Rückfahrt ist kostenlos.
Für einen normalen PKW (bis 6 Meter Länge) zahlst du aktuell rund 280 DKK (ca. 37–38 Euro), wobei sich die Preise gelegentlich anpassen. Es gibt verschiedene Preiskategorien je nach Fahrzeuggröße. Motorräder zahlen weniger, Wohnmobile und Gespanne mit Anhänger entsprechend mehr.
⚠️ Achtung bei Gespannen und Wohnmobilen
Wenn du mit einem Wohnwagen, Bootstrailer oder Gepäckanhänger unterwegs bist, wird es deutlich teurer. Die Gebühren richten sich nach der Gesamtlänge des Gespanns. Bei einem Auto mit Anhänger über 6 Meter Gesamtlänge können die Kosten auf über 500 DKK steigen. Prüfe die aktuellen Preise vor der Reise auf der offiziellen Website der Storebælt-Brücke.
Die Bezahlung an der Mautstation ist unkompliziert. Du kannst mit Kreditkarte (Visa, Mastercard), Debitkarte und in der Regel auch mit Bargeld in DKK bezahlen. Euro werden nicht akzeptiert. Wer regelmäßig die Brücke nutzt, kann auch einen elektronischen Transponder (BroBizz) verwenden – dazu später mehr.
An der Mautstation gibt es verschiedene Spuren: manuelle Spuren mit Personal, automatische Spuren für Kartenzahlung und spezielle Spuren für BroBizz-Nutzer. In der Hauptsaison kann es an den manuellen Spuren zu Wartezeiten kommen – ein guter Grund, die Karte bereitzuhalten und die automatische Spur zu nutzen.
🌊 Die Øresundsbron – Maut zwischen Dänemark und Schweden
Die zweite mautpflichtige Brücke in Dänemark ist die Øresundsbron (Öresundbrücke) – wobei man fairerweise sagen muss, dass sie eigentlich halb dänisch und halb schwedisch ist. Diese spektakuläre Verbindung führt von Kopenhagen (genauer: vom Stadtteil Kastrup bei Amager) nach Malmö in Schweden. Sie besteht aus einer Brücke, einer künstlichen Insel (Peberholm) und einem Tunnel.
Die Øresundsbron ist vor allem dann relevant für dich, wenn du von Dänemark nach Schweden weiterreisen möchtest – oder wenn du aus Südschweden kommend nach Dänemark einreist. Die Maut wird auf der schwedischen Seite erhoben, also bei der Ausfahrt Richtung Schweden bzw. bei der Einfahrt in die Brücke von der schwedischen Seite.
Für einen PKW liegt die Gebühr bei rund 390 DKK (etwa 52–54 Euro). Auch hier gilt: Wohnmobile und Gespanne zahlen mehr. Die Bezahlung funktioniert ähnlich wie an der Storebæltsbroen – per Kreditkarte, Debitkarte oder BroBizz.
💡 Øresund vs. Storebælt
Im Gegensatz zur Storebæltsbroen wird die Maut an der Øresundsbron in beide Richtungen erhoben – allerdings nur einmal pro Überfahrt. Du bezahlst also jedes Mal, wenn du die Brücke überquerst, egal in welche Richtung.
Für die meisten Dänemark-Urlauber, die einfach ihr Ferienhaus genießen wollen, ist die Øresundsbron weniger relevant. Sie wird vor allem dann zum Thema, wenn du einen Tagesausflug nach Malmö planst oder über Schweden an- bzw. abreist (zum Beispiel per Fähre von Trelleborg nach Rostock oder Sassnitz).
💰 Brückengebühren im Überblick
Damit du die Kosten gut planen kannst, hier eine Übersicht der Brückengebühren. Beachte bitte, dass sich die Preise gelegentlich ändern – ein Blick auf die offiziellen Websites vor der Reise ist immer empfehlenswert.
| Fahrzeugtyp | Preis (ca. DKK) | Preis (ca. EUR) | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Motorrad | ca. 155 DKK | ca. 21 € | Einspurige Fahrzeuge |
| PKW (bis 6 m) | ca. 280 DKK | ca. 37 € | Standardtarif |
| PKW mit Anhänger / Wohnmobil (6–10 m) | ca. 560 DKK | ca. 75 € | Gesamtlänge entscheidend |
| Großes Wohnmobil / Gespann (über 10 m) | ca. 950 DKK | ca. 127 € | Höchste PKW-Kategorie |
Hinweis: Alle Preise sind Richtwerte und können sich ändern. Die Umrechnung in Euro basiert auf einem ungefähren Wechselkurs von 1 EUR ≈ 7,46 DKK. Den aktuellen Kurs findest du in unserem Währungsrechner.
| Fahrzeugtyp | Preis (ca. DKK) | Preis (ca. EUR) | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Motorrad | ca. 260 DKK | ca. 35 € | Einspurige Fahrzeuge |
| PKW (bis 6 m) | ca. 390 DKK | ca. 52 € | Standardtarif |
| PKW mit Anhänger / Wohnmobil (6–10 m) | ca. 830 DKK | ca. 111 € | Gesamtlänge entscheidend |
🏖️ Rechenbeispiel für Kopenhagen-Urlauber
Wenn du mit dem PKW von der deutschen Grenze nach Kopenhagen fährst, zahlst du nur die Storebælt-Brücke – also rund 280 DKK (ca. 37 €) für die einfache Fahrt nach Osten. Die Rückfahrt über die gleiche Brücke ist kostenlos. Für Hin- und Rückfahrt zahlst du also insgesamt rund 37 Euro an Brückenmaut. Das ist erfreulich überschaubar!
🏷️ So sparst du bei der Brückenmaut
Auch wenn die Brückengebühren nicht die Welt kosten – ein paar Euro lassen sich trotzdem sparen. Hier die wichtigsten Möglichkeiten:
BroBizz – Der elektronische Transponder
Der BroBizz ist ein kleines elektronisches Gerät, das du an der Windschutzscheibe befestigst. Damit fährst du an der Mautstation durch die spezielle BroBizz-Spur, ohne anzuhalten. Die Gebühr wird automatisch abgebucht. Der Vorteil: BroBizz-Nutzer erhalten in der Regel einen Rabatt auf die reguläre Brückengebühr. Außerdem sparst du Wartezeit an den Mautstationen.
Der BroBizz funktioniert sowohl an der Storebæltsbroen als auch an der Øresundsbron – und sogar bei einigen Fähren und Brücken in Norwegen und Schweden. Die Anschaffung lohnt sich allerdings eher für Vielfahrer oder Leute, die mehrmals im Jahr nach Dänemark reisen.
Online-Buchung vorab
Für beide Brücken gibt es die Möglichkeit, die Überfahrt online im Voraus zu buchen. Dabei erhältst du häufig einen günstigeren Tarif als bei der spontanen Bezahlung an der Mautstation. Es lohnt sich, vor der Reise die offiziellen Websites der Brückenbetreiber zu checken und nach aktuellen Angeboten zu schauen.
Pendlerrabatte und Mehrfahrtenkarten
Wer regelmäßig über den Storebælt pendelt, kann von Pendlerabonnements oder Mehrfahrtenkarten profitieren. Das ist für den typischen Urlauber zwar weniger relevant, aber wenn du mehrere Reisen im Jahr planst, kann es sich durchaus rechnen.
✅ Spar-Tipps auf einen Blick
Online vorbuchen: Oft günstiger als Bezahlung vor Ort
Automatische Spur nutzen: Spart zumindest Wartezeit
BroBizz: Lohnt sich ab 2–3 Überfahrten pro Jahr
Route prüfen: Wer nur nach Jütland will, braucht keine Brücke!
⛴️ Fähren als Alternative zu den Brücken
Bevor die großen Brücken gebaut wurden, war Dänemark ein Land der Fähren – und auch heute noch gibt es zahlreiche Fährverbindungen, die eine echte Alternative darstellen können. Besonders wenn du keine Lust auf Brückengebühren hast oder ein besonderes Reiseerlebnis suchst.
Die wichtigsten Fährrouten
Für die Anreise aus Deutschland gibt es mehrere Fährverbindungen, die den Landweg über Jütland und die Storebælt-Brücke teilweise ersetzen können:
- Puttgarden – Rødby: Die kürzeste Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark über den Fehmarnbelt. Die Überfahrt dauert nur etwa 45 Minuten. Perfekt, wenn du auf die Inseln Lolland, Falster oder Seeland möchtest – ohne die Storebælt-Brücke zu nutzen.
- Rostock – Gedser: Eine weitere Option für die direkte Anreise auf die dänischen Inseln. Die Überfahrt dauert etwa 2 Stunden.
- Flensburg/Kiel – diverse dänische Häfen: Je nach Route gibt es verschiedene Möglichkeiten.
💡 Fähre vs. Brücke – Was ist günstiger?
Das hängt stark von der Route, der Saison und der Buchungszeit ab. Die Fähre Puttgarden–Rødby kann je nach Tarif und Buchungszeitpunkt zwischen ca. 50 und 150 Euro für einen PKW kosten. Im Vergleich dazu kostet die Storebælt-Brücke rund 37 Euro – aber du musst natürlich die zusätzlichen Spritkosten für den Landweg über Jütland und Fünen einkalkulieren. Manchmal ist die Fähre also tatsächlich die günstigere und schnellere Option!
In unserer Fähren-Übersicht findest du alle wichtigen Verbindungen, um die beste Route für dein Reiseziel zu planen.
⛽ Tanken und weitere Unterwegskosten
Maut und Brückengebühren sind das eine – aber die größten Kosten auf der Fahrt nach Dänemark entstehen natürlich an der Zapfsäule. Hier ein paar wichtige Hinweise:
Spritpreise in Dänemark
Die Kraftstoffpreise in Dänemark sind in der Regel etwas höher als in Deutschland, aber der Unterschied ist nicht dramatisch. Diesel und Benzin (auf Dänisch: diesel und benzin – manche Dinge sind erfreulich unkompliziert) sind an den meisten Tankstellen verfügbar. Autogas (LPG) ist in Dänemark kaum verbreitet – wenn du mit Autogas fährst, solltest du vor der Grenze nochmal volltanken.
In unserem Tankpreise-Vergleich kannst du die aktuellen Preise in Dänemark checken und dich auf die Kosten einstellen.
🏖️ Spar-Tipp beim Tanken
Die unbedienten Automatentankstellen (unmanned oder ubemandet) sind in Dänemark deutlich günstiger als die großen Markentankstellen mit Shop. Ketten wie OK, F24 oder Circle K Automat bieten oft Preise, die 50–80 Øre pro Liter unter den bemannten Stationen liegen. Du bezahlst direkt am Automaten mit Kreditkarte.
Geschwindigkeitsbußgelder
Ein Wort der Warnung: Dänische Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind erheblich. Schon bei 20 km/h zu schnell können mehrere hundert Euro fällig werden. Und dank EU-weiter Zusammenarbeit werden die Bußgeldbescheide auch nach Deutschland zugestellt. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Dänemark sind: 50 km/h innerorts, 80 km/h außerorts, 110–130 km/h auf Autobahnen.
⚠️ Strafzettel aus Dänemark
Dänische Bußgelder werden seit der EU-Richtlinie zum grenzüberschreitenden Informationsaustausch auch in Deutschland vollstreckt. Wer geblitzt wird, bekommt den Bescheid in der Regel per Post nach Hause – auf Dänisch und mit deutscher Übersetzung. Ignorieren ist keine gute Idee.
Aktuelle Verkehrsinfos und Hinweise zu Baustellen findest du in unserer Verkehrsinfo für Dänemark. Und wenn du die aktuelle Wartezeit an der Grenze checken willst, hilft dir unser Tool für Wartezeiten an der Grenze.
🔌 Mit dem E-Auto nach Dänemark
Immer mehr Urlauber fahren mit dem Elektroauto nach Dänemark – und das funktioniert tatsächlich sehr gut. Dänemark hat ein gut ausgebautes Ladenetz, besonders entlang der Autobahnen. Die großen Betreiber wie Clever, E.ON und Ionity betreiben Schnellladestationen an den wichtigsten Routen.
An den Brücken-Mautstationen spielt es übrigens keine Rolle, ob du mit Verbrenner oder E-Auto unterwegs bist – die Gebühren sind identisch. Es gibt (anders als in manchen anderen Ländern) keine Ermäßigung für Elektrofahrzeuge an den dänischen Brücken.
Alles Wichtige zu Ladestationen, Kosten und Planung für die Reise mit dem E-Auto findest du in unserem ausführlichen Artikel: Mit dem E-Auto nach Dänemark – Ladestationen, Kosten & was du wissen musst.
💡 Laden am Ferienhaus
Viele neuere Ferienhäuser in Dänemark bieten mittlerweile Lademöglichkeiten für E-Autos an – entweder über eine Wallbox oder zumindest über eine verstärkte Steckdose. Beim Buchen lohnt es sich, in der Hausbeschreibung gezielt danach zu schauen.
✅ Checkliste: Deine Fahrtkosten nach Dänemark
Damit du vor der Reise einen guten Überblick hast, hier die wichtigsten Kostenpunkte zusammengefasst:
✅ Kosten-Checkliste für die Autofahrt nach Dänemark
☑️ Autobahnmaut in Dänemark: Keine! Alle Straßen sind gebührenfrei.
☑️ Vignette: Nicht nötig. Es gibt keine Vignettenpflicht.
☑️ Storebælt-Brücke: Ca. 280 DKK (37 €) für PKW, nur Ost-Richtung.
☑️ Øresund-Brücke: Ca. 390 DKK (52 €) für PKW, pro Überfahrt.
☑️ Fährkosten: Variabel, je nach Route und Buchungszeitpunkt.
☑️ Sprit: Etwas teurer als in Deutschland, Automatentankstellen nutzen!
☑️ Zahlungsmittel: Kreditkarte an Mautstationen – Euro werden NICHT akzeptiert.
☑️ BroBizz: Lohnt sich ab 2–3 Brückenüberfahrten pro Jahr.
☑️ Online vorbuchen: Brückenüberfahrten oft günstiger bei Vorab-Buchung.
☑️ Tempolimit beachten: 130 km/h auf Autobahnen, teure Bußgelder!
🏁 Fazit: Was kostet die Fahrt wirklich?
Die ehrliche Antwort: Erstaunlich wenig. Dänemark gehört zu den autofahrerfreundlichsten Reiseländern in Europa, was Maut und Straßengebühren angeht. Es gibt keine Autobahnmaut, keine Vignette und keine versteckten Gebühren auf den Straßen. Die einzigen Kosten, die du einplanen musst, sind die Brückengebühren – und auch nur dann, wenn du über den Großen Belt oder den Öresund fährst.
Für die allermeisten deutschen Urlauber, die ein Ferienhaus an der Nordsee- oder Ostseeküste Jütlands gebucht haben, fallen null Euro Maut an. Wer nach Kopenhagen oder auf die Inseln möchte, zahlt einmalig rund 37 Euro für die Storebælt-Brücke – und das war's. Verglichen mit den Autobahngebühren in Frankreich, Italien oder der Schweiz ist das geradezu ein Schnäppchen.
Die größeren Kostenfaktoren sind ehrlich gesagt der Sprit und eventuell eine Fährüberfahrt. Aber auch hier lässt sich mit ein bisschen Planung – Automatentankstellen nutzen, Fähren frühzeitig buchen, BroBizz für Vielfahrer – einiges sparen. So bleibt mehr Budget für die wirklich wichtigen Dinge im Dänemark-Urlaub: Softeis, Pølser (Hotdogs) und das ein oder andere Stück Smørrebrød (belegtes Brot).
In diesem Sinne: God tur! (Gute Fahrt!)
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