Die Kommune Ringkøbing-Skjern hat mit der Untersuchung von fünf Gebieten begonnen, in denen in den kommenden Jahren neue Feucht- und Sumpfgebiete entstehen sollen. Das Projekt ist Teil der lokalen Dreierpartnerschaft für den Ringkøbing Fjord und wird über das CAP-Programm der EU finanziert.
Laut Angaben der Kommune werden folgende Areale untersucht: Holmsland (583 Hektar), Randbæk (257 Hektar), Ølstrup Bæk (258 Hektar), Pøl Bæk (280 Hektar) und Stenmose (189 Hektar). Die Voruntersuchungen werden über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren durchgeführt, wobei die Kommune eng mit lokalen Grundbesitzern zusammenarbeitet.
Ziel der Renaturierungsmaßnahmen ist die Reduzierung von CO₂-Emissionen, die Verringerung des Stickstoffgehalts im Wassermilieu und die Schaffung von mehr Lebensraum für die heimische Flora und Fauna. Die Region um den Ringkøbing Fjord hat bereits Erfahrung mit großflächigen Naturprojekten: Das Skjern Enge Renaturierungsprojekt gilt als das größte seiner Art in Dänemark und hat sich zu einem beliebten Ziel für Vogelbeobachter entwickelt.
Für naturinteressierte Urlauber könnten die neuen Feuchtgebiete in einigen Jahren zusätzliche Möglichkeiten zur Naturbeobachtung bieten. Die Kommune hat angekündigt, über den Fortschritt der Untersuchungen fortlaufend zu informieren.
