Die Biologen der Horsens Kommune sind wieder im Gelände unterwegs – mit Lupe, Feldformularen, Botanikbüchern und Fischernetzen. Laut einem Facebook-Post der Gemeinde gehört die Feldforschung zu einer zehnjährigen Naturbestandsaufnahme, die systematisch erfasst, welche Pflanzen und Tiere in den Naturgebieten vorkommen und wie sich die Natur im Laufe der Zeit entwickelt.
Im Sommer 2024 wurden dabei unter anderem die Knoblauchkröte, der seltene Schmetterling C-Falter (dänisch: Det hvide C) sowie die geschützte Orchidee Tyndakset Gøgeurt gesichtet. Der Schwerpunkt der aktuellen Saison liegt auf Gebieten, die für sogenannte grüne Dreiparteien-Projekte ausgewiesen sind – Vorhaben, die sowohl die Naturqualität als auch das Gewässermilieu verbessern sollen.
Eines dieser Gebiete ist das Naturgebiet rund um den Søvind Bæk. Dort wird derzeit untersucht, ob ein Feuchtgebietsprojekt realisierbar ist, das Stickstoffeinträge in den Horsens Indre Fjord reduzieren und so die Wasserqualität des Fjords langfristig verbessern könnte. Die Voruntersuchung wird durch EU-Mittel über das CAP-Programm 2023-2027 finanziert.
Für Urlauber in der Region Horsens bedeuten solche Naturschutzprojekte langfristig eine höhere Qualität der Fjord- und Naturlandschaft Ostjütlands.
