Laut einem Facebook-Post der Horsens Kommune wurde heute auf dem Gelände von Hanstedholm ein neuer Natur- und Kulturpfad eingeweiht. Hanstedholm ist ein sozialtherapeutischer Öko-Bauernhof nördlich von Horsens, auf dem etwa 36 Menschen mit körperlichen und psychischen Behinderungen täglich arbeiten – sie pflegen Tiere, ernten Gemüse und erledigen viele weitere Aufgaben.

Der rund einen Kilometer lange Pfad schlängelt sich durch Felder, Nutzgärten und Wald und führt an den Tieren des Hofes vorbei. Entlang der Route sind kleine Kunstwerke aufgestellt, die Motive aus dem Alltag auf Hanstedholm zeigen: Traktoren, Ziegen, Kühe und Enten. Die Werke wurden von der Künstlerin Marie Markmann geschaffen – nach Motiven, die die Bewohner selbst ausgewählt haben. Auch die Route selbst wurde gemeinsam mit ihnen geplant.

Zur Eröffnung durfte Jan, der seit 15 Jahren auf Hanstedholm arbeitet, das Eröffnungsband durchschneiden. Finanziert wurde das Projekt von Friluftsrådet (dem dänischen Freiluftrat), Handicaprådet und Statens Kunstfond (dem staatlichen Kunstfonds).

Der Pfad bietet einen authentischen Einblick in dänische Soziallandwirtschaft kombiniert mit lokaler Kunst in naturnaher Umgebung.