Im MakerSpace 9220 auf Trekanten, dem Bibliotheks- und Kulturhaus in Aalborg, findet ein innovatives Bildungsprojekt statt: Schulkinder zerlegen Computermäuse, Tastaturen und Spielzeug, um zu verstehen, wie diese Geräte funktionieren – und wie man sie repariert, statt sie wegzuwerfen.

Laut Trekanten handelt es sich um ein Forschungsprojekt der Aalborg Universität, das sogenannte Repair-Camps in Folkeskolen testet. Das Ziel ist es, Technologie, Nachhaltigkeit und praktische Fähigkeiten miteinander zu verbinden. Die Kinder lernen nicht nur, defekte Elektronik zu reparieren, sondern entwickeln ein neues Verständnis für Konsum und Ressourcen.

Das Projekt setzt auf praktisches Lernen: Statt theoretischer Unterrichtsstunden nehmen die Schüler Geräte auseinander, analysieren die Bauteile und versuchen, sie wieder funktionsfähig zu machen. Dieser Ansatz soll das Bewusstsein dafür schärfen, dass viele Dinge repariert werden können, anstatt sie sofort zu ersetzen.

Der MakerSpace 9220 auf Trekanten bietet dafür die ideale Umgebung: Hier stehen Werkzeuge und Materialien bereit, um kreativ und technisch zu arbeiten. Das Projekt richtet sich an Schulklassen und könnte langfristig die Art und Weise verändern, wie junge Menschen über Konsum und Nachhaltigkeit denken.

Für Familien, die Aalborg besuchen, könnte das Kulturhaus Trekanten mit seinem MakerSpace ein interessanter Anlaufpunkt sein, falls dort auch öffentliche Workshops angeboten werden.