Auf der dänischen Gezeiteninsel Mandø im Wattenmeer wird ein Arbeitstag dokumentiert. Die kleine Insel zwischen Rømø und Fanø ist Dänemarks einzige bewohnte Insel, die nur bei Ebbe über einen Gezeitenweg erreichbar ist.

Mandø liegt im Nationalpark Wattenmeer, der zum UNESCO-Welterbe gehört, und zählt etwa 34 Einwohner (Stand 1. Januar 2025). Die Insel hat eine Fläche von rund 7,63 bis 8 Quadratkilometern und gehört zur Esbjerg Kommune in der Region Syddanmark. Das nächste Dorf auf dem Festland ist Vester Vedsted, etwa 11 Kilometer entfernt.

Das Leben auf der abgeschiedenen Insel ist stark von den Gezeiten geprägt. Die Bewohner müssen ihre Fahrten zum Festland sorgfältig nach Ebbe und Flut planen. Auf der Insel steht eine kleine Kirche aus dem Jahr 1639, die auf dem höchsten Punkt errichtet wurde, sowie eine Mühle als Wahrzeichen.

Laut vadehavskysten.de bietet die südwestlich gelegene Sandbank Koresand Möglichkeiten zum Bernsteinsuchen und zur Seehundbeobachtung. Die Einwohnerzahl der Insel ist über die Jahrzehnte stark zurückgegangen – 1890 lebten noch rund 262 Menschen auf Mandø.

Weitere Informationen zur Insel finden sich auf Wikipedia und bei dk-ferien.de.