Am Mittwoch, den 3. Dezember 2025, lädt die dänische Stadt Randers Menschen mit und ohne Behinderung zwischen 15 und 17 Uhr zu einer besonderen Ausstellung in das Kulturhuset ein. Vorgestellt werden zahlreiche innovative Alltagshilfen und Assistenzsysteme, die den Alltag von Personen mit physischen, psychischen oder unsichtbaren Beeinträchtigungen erleichtern sollen. Eventbesucher können die neuesten Geräte für mehr Selbstständigkeit und Barrierefreiheit im Alltag ausprobieren und sich von verschiedenen Anbietern praxisnahe Lösungen erklären lassen. Die Angebote reichen von digitaler Strukturierung bis zu fortschrittlicher Sensortechnologie:
- Gloria Mundi Care präsentiert zeitgemäße Lösungen im Bereich der Wohlfahrtstechnologie, die vor allem auf Alltagstauglichkeit und Benutzerfreundlichkeit abzielen.
- Elialay stellt Werkzeuge vor, welche die Tagesstruktur für Nutzer verschiedener Altersklassen erleichtern sollen.
- Mind Mind zeigt Hilfsmittel für Atemübungen zur Stressreduktion und inneren Ruhe, die intuitiv nutzbar und auch ästhetisch ansprechend gestaltet sind.
- Sensio setzt auf sensorbasierte Systeme, mit denen Sicherheit und Pflegekomfort, insbesondere in der häuslichen Umgebung, erhöht werden können.
- MobilizeMe richtet sich an Personen – auch Jugendliche – die digitale Unterstützungsangebote für Tagespläne benötigen. So wird z.B. deren System bereits an der Sonderschule STU Randers erfolgreich eingesetzt.
- Decon Mobility bringt innovative, leicht faltbare elektrische Rollstühle und Antriebshilfen, um die Mobilität von Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit zu verbessern.
Für deutsche Leser bietet sich ein spannender Einblick, wie skandinavische Kommunen technologische Hilfsmittel frühzeitig integrieren, um Teilhabe und Selbstbestimmung im Alltag zu fördern. Die Veranstaltung ist kostenlos und ausdrücklich offen für alle Interessierten. Deutsche Behinderte, Fachkräfte oder Angehörige könnten von dieser Praxis datenbasierten, niedrigschwelligen Lösungsansätzen auch für ihre Heimatkommunen Anregungen mitnehmen. Insbesondere der unkomplizierte Zugang zu den vorgestellten Technologien, kombiniert mit Beratungsmöglichkeiten, lässt sich als vorbildlich für die inklusive Gesellschaft betrachten.
