Am Wochenende wurde die kleine Ortschaft Bindslev im Norden Jütlands zum Treffpunkt für Musikliebhaber und Festivalfans. Von Freitag bis Sonntag tummelten sich mehrere Tausend Menschen in der Tannisbugt-Halle und auf dem umliegenden Festivalgelände, wo das traditionelle Musikfestival stattfand. Besonders Samstagabend stand ganz im Zeichen der Livemusik, als ab 18 Uhr Jens Varmløse und sein Band sowie Version 1.0 auf der Bühne für ausgelassene Stimmung sorgten.
Das Festival lockte nicht nur mit musikalischen Highlights, sondern auch mit einem vielfältigen Rahmenprogramm. Die Besucher konnten über das Festivalmarktgelände schlendern, wo Oldtimer-Ausstellungen von Autos, Mopeds und Traktoren zu bestaunen waren. Zahlreiche Aktivitäten und Ausstellungen luden dazu ein, die lokale Kultur kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen, was besonders für Gäste aus dem Ausland einen spannenden Einblick in das Gemeinschaftsleben abseits der Großstädte bot.
Der Austausch unter den Besucherinnen und Besuchern war lebendig – nicht zuletzt dank der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die vor Ort für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Laut den Organisatoren wurden rund 700 Essens-Tickets für die Festivaltage verkauft, dazu kamen nochmals etwa 2000 Eintrittskarten für die Abendveranstaltungen ohne Verpflegung. Diese Zahlen markieren einen neuen Rekord für die Veranstaltung und zeugen von der ungebrochenen Popularität des Festivals.
Für Besucher aus Deutschland ist das Bindslev Musikfestival ein Beispiel dafür, wie ländliche Regionen in der nordischen Nachbarschaft erfolgreich kulturelle Events aufziehen und damit nicht nur die eigene Gemeinschaft stärken, sondern auch als Ausflugsziel attraktiv werden. Neben Musik und Kulinarik zeigte das Festival, wie sehr das Engagement vieler Freiwilliger unverzichtbar für das Gelingen solcher Veranstaltungen ist. Die Organisatoren blickten zufrieden zurück und würdigten ausdrücklich die langjährige Arbeit des bisherigen Festivalleiters, um auch künftig an den Erfolg anzuknüpfen.
