Bei Blåvandshuk nahe Esbjerg ist ein toter Pottwal gestrandet – und wurde bereits Opfer von Dieben. Wie das Fiskeri- og Søfartsmuseet in Esbjerg und die Miljøstyrelsen bestätigten, wurden Teile des Kiefers des gestrandeten Meeressäugers gestohlen.
Die Zähne von Pottwalen bestehen aus Elfenbein und haben dadurch einen erheblichen Wert, was offenbar die Motivation für den Diebstahl war. Der Kadaver des Wales liegt am Strand bei Blåvandshuk, einem beliebten Küstenabschnitt an der dänischen Nordseeküste.
Die Miljøstyrelsen warnt ausdrücklich davor, zum gestrandeten Wal zu gehen. Es besteht Gefahr durch die Gezeiten – Besucher könnten vom Wasser eingeschlossen werden. Zudem ist die Todesursache des Pottwals noch ungeklärt. Dadurch besteht das Risiko, dass Menschen sich mit einer möglichen Krankheit infizieren könnten, falls der Wal an einer Infektion verendet ist.
Der Diebstahl von Walteilen ist nicht nur aus Naturschutzgründen problematisch, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken für die Täter selbst.
