Im April wird die nordjütländische Stadt Hjørring zum Zentrum handwerklicher Exzellenz: Vom 22. bis 25. April 2026 findet dort die DM i Skills statt, der jährliche dänische Wettbewerb für Nachwuchstalente in mehr als 80 Handwerksberufen. Erwartet werden Tausende Gäste, darunter viele junge Menschen aus ganz Dänemark, die ihr Können unter Beweis stellen – ein Event, das weit über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit verdient.
Besonders für Leserinnen und Leser aus Deutschland ist der Wettbewerb interessant: DM i Skills ähnelt dem deutschen Wettbewerb "Jugend forscht" oder den regionalen Handwerksmeisterschaften, setzt dabei aber einen starken Fokus auf Teamspirit und Ehrenamt. Die Organisatoren suchen aktuell noch tatkräftige Freiwillige, um das Großereignis reibungslos ablaufen zu lassen. Die Aufgaben sind vielfältig: vom Empfang der Besucher bis hin zur Zugangskontrolle oder der Unterstützung bei der Versorgung der Teilnehmenden.
Wer sich engagiert, entscheidet dabei selbst, wann und wie oft er helfen möchte. Die Schichten dauern maximal fünfeinhalb Stunden – Ideal also für alle, die die Organisation eines internationalen Events miterleben oder sich mit Gleichgesinnten austauschen wollen. Auch Einzelreisende und internationale Gäste ab 18 Jahren sind willkommen. Für freiwillige Helfer gibt es kostenlose Verpflegung, ein Event-T-Shirt und vor allem die Möglichkeit, hautnah Teil einer aktiven Community zu werden.
Ein wichtiger Mehrwert für Deutsche: Durch den direkten Austausch mit dänischen Teilnehmenden und Interessierten kann man praktische Einblicke in das dänische Bildungssystem und die Vielfalt der Handwerksberufe gewinnen. Auch Netzwerke wie spezifische Frauen-Netzwerke oder Treffen im Rahmenprogramm erleichtern den interkulturellen Kontakt (mehr dazu auf Webseiten wie dm.dk/netværk).
Wer Interesse daran hat, sich als Freiwilliger zu beteiligen, findet hier weitere Informationen und die Anmeldung. Für viele junge Europäer ist gerade das grenzüberschreitende Engagement ein Pluspunkt für den Lebenslauf – und vielleicht der erste Schritt zu neuen Verbindungen in Skandinavien.
