Das Dänische Meteorologische Institut (DMI) gab am 11. Februar 2026 eine Warnung vor einem Schneesturm heraus, der von Donnerstagnacht bis Freitagmittag die südlichen Landesteile Dänemarks erfasste. Besonders betroffen waren Süddänemark, Fünen, das südliche Seeland und Nordschleswig.

Für diese Regionen rief das DMI die Warnstufe 2 aus, die für gefährliches Wetter steht. Erwartet wurden 5 bis 15 Zentimeter Neuschnee, lokal bis zu 20 Zentimeter. Laut Der Nordschleswiger waren auf Bornholm sogar bis zu 25 Zentimeter Schnee möglich.

Zusätzlich zum Schneefall kündigte das DMI frischen bis kräftigen Ost- bis Nordostwind an. Diese Kombination erhöhte das Risiko für Schneeverwehungen erheblich. Für Autofahrer bedeutete dies schwierige Straßenverhältnisse und eingeschränkte Sicht.

Das dänische Warnsystem des DMI arbeitet mit drei Kategorien: Stufe 1 für heftiges Wetter, Stufe 2 für gefährliches Wetter und Stufe 3 für sehr gefährliches Wetter. Die Warnung wurde am Mittwochmorgen präzisiert, nachdem sie bereits am Dienstag herausgegeben worden war.

Reisende mussten mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen und ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anpassen. Längere Reisezeiten waren einzuplanen, besonders auf den Verbindungen durch die betroffenen südlichen Regionen Dänemarks.