Museum Kolding bietet im Frühjahr 2026 eine besondere Zeitreise in die dänische Besatzungszeit an. An fünf Terminen können Besucher bei einer dramatisierten Stadtführung das Leben im besetzten Kolding hautnah erleben.

Die Führungen finden am Staldgården statt, einem historischen Gebäude, das während des Zweiten Weltkriegs als Gestapo-Hauptquartier für Süd- und Süderjütland diente. Die Veranstaltung verbindet historische Fakten mit theatralischen Elementen und verspricht laut Ankündigung "sowohl Ernst als auch Lachen".

Die Termine sind der 19. April, 26. April, 3. Mai und 24. Mai jeweils um 10:30 Uhr sowie der 3. Juni um 19:00 Uhr. Bei der Führung begleiten die Teilnehmer die Widerstandskämpfer Gerda und Jørgen durch die Stadt.

Der Staldgården selbst ist ein bedeutendes Zeugnis der Besatzungszeit. Laut Destination Trekantområdet ist die Zelle II noch im Originalzustand erhalten und zeigt Inschriften ehemaliger Gefangener. Das Museum präsentiert zudem die Ausstellung "1943 – Die Gestapo kommt".

Die dramatisierte Führung richtet sich an alle, die Geschichte auf unterhaltsame Weise erleben möchten. Die Kombination aus authentischem Ort und theatralischer Vermittlung macht die dunkle Kapitel der dänischen Geschichte greifbar.