Die Esbjerg Kommune in Westjütland informiert aktuell darüber, dass die Nutzung der lokalen Eisflächen noch nicht erlaubt ist. Viele Bürger – darunter auch Besucher aus dem benachbarten Schleswig-Holstein – warten derzeit gespannt auf die Öffnung der beliebten Schlittschuhmöglichkeiten im Stadtgebiet und Umland. Nach derzeitiger Rechtslage darf das Betreten und die Nutzung der gefrorenen Seen erst erfolgen, wenn die Eisschicht mindestens 13 Zentimeter stark ist. Kontrollen werden laufend durchgeführt, jedoch wurde diese Mindestdicke an keiner der untersuchten Stellen gemessen.

Konkret werden folgende Areale regelmäßig überprüft: Das Regenrückhaltebecken in Gjesing Nord, die Marbæk-Seen im nördlichen Umland, der Østskovsøen in Novrup, Sildesøen bei Fovrfeld, Søgård Sø in Hjerting, sowie Lergravsparken in Østerbyen und der Skøjtesøen beim Freizeitzentrum in Bramming. Eine Freigabe gilt ausschließlich für diese Orte und nur, wenn die Kommune nach Prüfung ausdrücklich zustimmt.

Für deutsche Kurzurlauber und Tagestouristen bleibt damit wichtig zu wissen: Auch wenn sich die Temperatur in Dänemark in den letzten Tagen im Minusbereich bewegte, ist das Betreten der Eisflächen derzeit weiterhin verboten. Das gilt auch für populäre Ausflugsziele rund um Esbjerg. Selbst vermeintlich tragfähige Eisschichten können lebensgefährlich sein. Verstöße gegen das Betretungsverbot gefährden nicht nur die eigene Sicherheit, sondern können auch zu empfindlichen Bußgeldern führen.

Wer auf den Seen Schlittschuh laufen möchte, sollte die kommunalen Mitteilungen abwarten und sich regelmäßig informieren. Eine Vorschrift für alle: Erst die offizielle Freigabe der Behörden berechtigt den Zugang. Bis dahin bleibt das Risiko zu hoch – zur Sicherheit aller. Die Behörden bitten besonders Familien, Kinder und Hundebesitzer darauf zu achten, dass niemand unbefugt die Eisflächen betritt. Die Situation kann sich je nach Wetterlage schnell ändern.

Weitere Informationen liefert die Esbjerg Kommune direkt auf ihrer Website oder in den lokalen Nachrichten.