In der dänischen Kommune Odder hat die Fähre Tunøfærgen am 6. Februar 2026 ihren regulären Fahrbetrieb wieder aufgenommen. Nach den zurückliegenden Frosttagen und der Bildung von Eis im Hafen von Hou konnte die erste Überfahrt um 8:30 Uhr planmäßig stattfinden. Auch die Ankunft im Hafen von Tunø verlief ohne Zwischenfälle oder Verzögerungen. Die Fährlinie ist eine essentielle Verbindung zwischen der Halbinsel Jütland und der autofreien Insel Tunø und wird sowohl von Einheimischen als auch Touristen genutzt.
Laut den Fährbetreibern sind für heute zwei weitere Abfahrten vorgesehen. Die genauen Zeiten wurden vor Ort kommuniziert, um auf eventuelle Witterungsänderungen flexibel reagieren zu können. Die Verantwortung für den Überfahrtsbetrieb liegt bei Bjarne Møllgaard, der betonte, dass trotz des verbliebenen Eises im Hafen von Hou kein Risiko für die Passagiere bestand.
Für deutsche Reisende und Touristen, die auf der Strecke Hou–Tunø unterwegs sein möchten, bedeutet dies: Der Zugang zur autofreien Insel ist wieder frei und Tagesausflüge können wie gewohnt stattfinden. Die Verbindung nach Tunø ermöglicht individuelle Naturerlebnisse und ist insbesondere für Radfahrer und Wanderer attraktiv. Da der Fährbetrieb aufgrund von Wetterereignissen gelegentlich ausgesetzt werden muss, empfiehlt es sich, unmittelbar vor Reiseantritt den Status online oder telefonisch abzufragen.
In den vergangenen Tagen war die Linie aus Sicherheitsgründen unterbrochen worden, nachdem starke Kälte für eine erhebliche Eisschicht im Hafenbereich gesorgt hatte. Dies hatte nicht nur örtliche Pendler betroffen, sondern auch Besucher, die auf Tunø gebucht hatten. Mit den heutigen erfolgreichen Überfahrten normalisiert sich die Situation und das Inselleben kann wieder ungehindert fortgesetzt werden.
