Nach rund zweiwöchiger Unterbrechung hat die Fähre Mjølner wieder den Betrieb auf der wichtigen Verbindung zwischen der Insel Fur und Branden im Norden von Jütland aufgenommen. Die dänische Seefahrtsbehörde hat am Morgen des 7. August 2025 Grünes Licht für die Wiederaufnahme der Überfahrten gegeben, nachdem das Schiff in den vergangenen Tagen eingehend überprüft und repariert worden war.
Die Unterbrechung war notwendig geworden, nachdem die Mjølner Anfang vergangener Woche bei einem Anlegemanöver mit der Kaimauer kollidierte und daraufhin aus dem Verkehr gezogen werden musste. Bis zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs sorgte der Einsatz von Ersatzkapazitäten dafür, dass die Verbindung nicht komplett eingestellt werden musste, jedoch kam es zu längeren Wartezeiten und Einschränkungen für Reisende und den lokalen Güterverkehr.
Für deutsche Reisende, die Urlaub auf Fur machen oder mit dem Wohnmobil unterwegs sind, ist die Wiederinbetriebnahme eine gute Nachricht. Die kurze Verbindung wird nicht nur von Pendlern und Einheimischen genutzt, sondern ist auch ein logistisches Nadelöhr für den Tourismus. Laut Angaben der Kommune Skive, die die Fähre betreibt, wird erwartet, dass sich der Verkehr in den kommenden Tagen wieder normalisiert und die bekannten Fahrpläne eingehalten werden können.
Wer in den kommenden Wochen die Region besucht, sollte dennoch mit gelegentlichen Anpassungen rechnen, da weitere technische Kontrollen für die Sicherheit der Fähre sorgen sollen. Die dänische Seefahrtsbehörde betont die Bedeutung regelmäßiger Inspektionen, um den zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. Die Mjølner war in der Vergangenheit mehrfach auf anderen Routen im Einsatz und hat sich als robustes Arbeitstier auf kurzen Überfahrten bewährt.
Für Reisende aus Deutschland empfiehlt es sich, vorab Fahrpläne zu prüfen und im Zweifelsfall zeitliche Puffer einzuplanen, gerade in der Hochsaison.
